Radwäsche: Rein ins Regal
Für viele Kfz-Betriebe ist die Radwäsche ein lukratives Zusatzgeschäft – vorausgesetzt, sie benutzen eine Radwaschmaschine. Die Maschinen sind simpel und robust, doch für ein konstant gutes Waschergebnis muss der Anwender trotzdem einiges beachten.

Ab 100 Satz eingelagerte Kundenräder ist der Einsatz einer Radwaschmaschine bereits sinnvoll. Diese Meinung vertritt Christian Kollmeyer, Vertriebsleiter des bundesweit tätigen Werkstattausrüsters Haweka Werkstatt-Technik Glauchau GmbH. Betriebe, die in das maschinelle Waschgeschäft einsteigen wollen, müssen sich zwischen Maschinen mit offenem oder geschlossenem Wasserkreislauf entscheiden. Bei Letzteren können sie dann noch zwischen zwei Reinigungsprinzipien wählen.
Alle Systeme haben Vor- und Nachteile – vor der Kaufentscheidung muss der Betrieb daher seinen Kundenstamm genau analysieren. Maschinen mit offenem Wasserkreislauf reinigen die Räder mit Hochdruck bis zu 200 bar und Reinigungschemie. Da jedes Rad mit frischem Wasser gewaschen wird, ist ein fester Wasserzu- und -ablauf nötig. Der Wasser- und Energieverbrauch ist relativ hoch, und das Abwasser muss chemisch nachbehandelt werden, um den aggressiven Reiniger zu neutralisieren. Dafür ist die Maschine aber immer sofort einsatzbereit.
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