Radwäsche: Schrubben oder Hightech?

Redakteur: Ottmar Holz

Viele Werkstätten lagern Kundenräder ein. Gerne mitgebucht: die Radwäsche. Die Werkstatt verdient damit allerdings nur dann Geld, wenn sie die Wäsche professionell betreibt – oder auslagert.

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Fett, Teer und Bremsstaub – gerade bei Vielspeichenfelgen bleibt manuelle Nacharbeit in den Ecken erforderlich.
Fett, Teer und Bremsstaub – gerade bei Vielspeichenfelgen bleibt manuelle Nacharbeit in den Ecken erforderlich.
(Foto: 4-Wheels)

Walter Vogel hat das Wichtigste: Platz. Viel Platz. Das Gebäude vom Auto-Centrum-Langwasser in Nürnberg ist im Gegensatz zu vielen anderen Werkstätten unterkellert und erfüllt damit eine Grundvoraussetzung für das Einlagern von Kundenrädern. 250 blitzblank gewaschene Radsätze warten im kühlen Keller auf die nächste Saison.

Der Betriebsinhaber hat für seine Stammkunden ein attraktives Paket geschnürt: 64 Euro verlangt Walter Vogel für Einlagern, Montage und Waschen eines Aluradsatzes. „Wir lagern nur gewaschene Räder ein, so hat der Kunde einen optischen Mehrwert beim ungeliebten saisonalen Räderwechsel“, erklärt er. „Und leichter als mit Radwäsche kann ich mein Geld kaum verdienen“, fügt er zufrieden lächelnd hinzu. Für ein perfektes Waschergebnis gibt sich der Betrieb allerdings auch viel Mühe. Alle Räder werden von Hand vorgereinigt. So hat die schon etwas betagte Granulatwaschmaschine auch keine Probleme, ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen.