Neue Marke Ramsperger Automobile setzt auf BYD

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Beim Vertriebsnetz-Aufbau setzt BYD nicht zuletzt auf größere Autohausgruppen mit viel Erfahrung. Dazu zählt Ramsperger Automobile aus Kirchheim/Teck. Der Firmenchef holt sich die Chinesen gleich mal in Sichtweite an den Hauptstandort.

Die ersten BYD-Modelle sind schon da, die CI des chinesischen Autobauers folgt noch: Ramsperger startet Ende Oktober offiziell mit dem BYD-Vertrieb.(Bild:  Ramsperger)
Die ersten BYD-Modelle sind schon da, die CI des chinesischen Autobauers folgt noch: Ramsperger startet Ende Oktober offiziell mit dem BYD-Vertrieb.
(Bild: Ramsperger)

Am rasanten Aufbau des BYD-Vertriebsnetzes beteiligt sich nun auch der Volkswagen-Konzernpartner Ramsperger Automobile mit Sitz in Kirchheim/Teck. In wenigen Wochen, genau am 25. Oktober, wird der BYD-Schauraum offiziell eröffnet. Bis dahin wird sich Geschäftsführer und Inhaber Frank Eberhart mit seiner Mannschaft weiter intensiv auf das Fabrikat vorbereiten. BYD ist für ihn zunächst Chefsache – mitsamt dem Führungsteam sowie dem mitverkaufenden Verkaufsleiter und einer Junior-Verkäuferin.

Klar ist: Frank Eberhart will den Vertrieb schnell hochfahren und sieht wegen des breit aufgestellten Modellangebots eine gute Ausgangsposition. Positiv wertet er die konsequente Hinwendung der BYD-Führung zum Händlervertrieb. „BYD hat kapiert, dass Direktvertrieb ohne Service nicht funktioniert, dass der Markenstart nur mit einem Händlernetz geht, das dem Kunden Sicherheit gibt.“ Mittelfristig rechnet er mit 250 Neuwagen aus dem BYD-Geschäft.

Starten kann die Ramsperger-Gruppe mit BYD ohne großen Aufwand. Am Hauptstandort, wo die Marken VW sowie Dodge und RAM vertrieben werden, hat sich der Händler von Jeep getrennt – entsprechend ist der 450 Quadratmeter große Showroom frei geworden für die neue Marke. Inklusive der Außenfläche sollen alle derzeitigen Modelle dort ausgestellt werden. Servicearbeiten an BYD-Modellen werden in der Werkstatt auf dem Gelände abgedeckt.

Plug-in-Hybride für die Dienstwagenfahrer

An BYD gefällt Eberhart neben der Hinwendung zum Handel auch das umfassende Angebot an Plug-in-Hybriden, die BYD durch das „DM-i“ kenntlich macht. „Das sind wahre Langstreckenläufer“, sagt er und verweist auf Reichweiten von bis zu 1.350 Kilometern, davon 100 Kilometer rein elektrisch. Um die eigenen Absatzziele zu erreichen, setzt der Geschäftsführer nicht zuletzt auf den Seal U DM-i und den neuen Seal 6 DM-i. Zudem bediene der Dolphin Surf „das nahezu unbesetzte Segment der kompakten Elektrofahrzeuge“.

Als Zielgruppen hat er mit den Plug-in-Hybriden nicht zuletzt die Dienstwagenfahrer und Unternehmensflotten im Blick. Dazu kommen Neukunden, die von den japanischen und koreanischen Herstellern kommen. Im Blick hat er zudem Autokäufer, die von etablierten Marken enttäuscht sind, etwa weil das bisherige Fahrzeug technische Probleme hat. Und schließlich erwartet sich Frank Eberhart gute Konditionen für jene Autokäufer, „die die Preisexplosionen seit den Corona-Jahren nicht mitmachen wollen oder können“.

Volle Konzentration auf BYD

Für ihn geht es zunächst um einen ordentlichen Start am ersten Standort. Weitere BYD-Standorte will er nicht ausschließen, spruchreif sei jedoch noch nichts. Dagegen sieht er aktuell keine Kapazitäten für weitere chinesische Fabrikate. „Derzeit stecken wir die Energie in BYD“, sagt er. In den zurückliegenden Monaten hat er sich ausgiebig mit dem Fabrikat befasst. Sein Fazit: Die Modelle seien hochwertig verarbeitet und umfassend ausgestattet, folglich könne BYD bei allen Modellen ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Auf den Punkt gebracht: „Diese Marke hat Zukunft.“

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