Berliner Ikone Autohaus König kauft Raststätte Dreilinden

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Spektakuläre Autorennen an der Avus, Ausgangspunkt für den Transit durch die DDR, architektonisches Wahrzeichen – die Raststätte Dreilinden ist Berliner Kulturgut. Und gehört nun zur Autohausgruppe König.

Der markante Rundbau der einstigen Tank- und Raststätte Dreilinden in Berlin soll ein Veranstaltungsort der König-Gruppe werden.(Bild:  Potsdamer Chaussee 61A (Berlin-Nikolassee) Raststätte.jpg /Bodo Kubrak / CC BY-SA 4.0)
Der markante Rundbau der einstigen Tank- und Raststätte Dreilinden in Berlin soll ein Veranstaltungsort der König-Gruppe werden.

Das Autohaus König hat sich auf seinem expansiven Kurs ein besonderes automobiles Sahnestück einverleibt. Die Unternehmensgruppe (Renault, Stellantis, Kia, Mazda, Hyundai, Roller- und Motorradmarken) kauft die Berliner Autobahnraststätte Dreilinden, die an der historischen Avus-Autobahn liegt (heute die Autobahn A115) und durch ihre markante runde Architektur vielen Berlin-Besuchern bekannt ist. Das bestätigte König-Marketingchef Dirk Schumacher. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ von dem Erwerb berichtet.

Dreilinden sei eine herausragende Immobilie, die durch ihre prominente Lage und die historische Bedeutung eine Bereicherung im Standort-Portfolio des Unternehmens darstelle, heißt es von der Autohausgruppe König. Das runde, rote Gebäude im Südwesten Berlins (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) wirke als Wahrzeichen und „Tor zur Metropole“ und solle nun revitalisiert werden. Derzeit passiert in dem Bau nichts, es herrschte lange Stillstand. Der letzte Versuch, den dreigeschossigen Stahlbetonbau in seiner ursprünglichen Funktion wiederzubeleben, datiert aus dem Jahr 2010. Doch das Ziel eines Umbaus zu einer Diskothek mit American Diner scheiterte an fehlenden Betreibern, obwohl die Baugenehmigungen bereits vorlagen.