Reifen und Räder: Platzsparend lagern

Autor / Redakteur: Norbert Rubbel / Norbert Rubbel

Im Winter wird sich zeigen, ob die Flächen für die Einlagerung der Kundenräder ausreichen. Sollte das nicht der Fall sein, können Kfz-Betriebe ihre Teilelager zu Räderlagern umbauen oder vorhandene Räume besser nutzen.

Im Regal von SSI Schäfer wird ein Satz Räder hintereinander in einem Kanal mit Rollenleisten gelagert. Die Lagermitarbeiter können ihre Arbeit somit zeitsparend und kräfteschonend durchführen.
Im Regal von SSI Schäfer wird ein Satz Räder hintereinander in einem Kanal mit Rollenleisten gelagert. Die Lagermitarbeiter können ihre Arbeit somit zeitsparend und kräfteschonend durchführen.
(Bild: Knud Dobberke)

Die Sommerreifen der Fahrzeughalter sollten seit dem letzten Monat eigentlich in den Kfz-Betrieben lagern. Wer die Pneus seiner Kunden nicht aufbewahrt, verschenkt ein wichtiges Kundenbindungsinstrument. Ein Argument für die Einlagerung der Kundenräder liefert auch das Ergebnis der Trend-Tacho-Studie der Redaktion »kfz-betrieb«: Zwei Drittel der befragten Autofahrer lagern ihre Räder nach dem Wechsel im Frühjahr und Herbst bei sich zu Hause ein. Das Einlagerungspotenzial ist somit sehr hoch, da nur 34 Prozent der Fahrzeughalter ihre Sommer- und Winterräder den Autohäusern anvertrauen.

Wer also noch freie Lagerkapazitäten besitzt, kann sie für die Einlagerung der Kundenräder nutzen. Wer dafür wenig oder nur sehr begrenzten Platz hat, sollte zumindest mit den Lieferanten und Herstellern von Regalsystemen sprechen. Sie helfen den Interessenten bei der Planung, bieten platzsparende Lagertechniken an oder bauen bestehende Ersatzteilregale für die Lagerung der Räder und Reifen um.