Werkstattausrüstung
Reifenscannen „im Drüberfahren“
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Beim Snap-on-Konzern gibt’s reichlich Neues. Während ein weiteres Achsmessgerät ein bestehendes Produktsegment ergänzt, sind ein universelles FAS-/ADAS-Kalibriersystem und ein Überfahr-Reifenscanner echte Neuheiten.
Wer wünscht es sich nicht, dass Dinge ablaufen „wie im Schlaf“ – oder, um näher am Automobil und seinem Service zu bleiben, „im Vorbeifahren“? Genau Letzteres, besser gesagt „im Drüberfahren“, bietet Snap-on jetzt im Fall Messung der Reifenprofiltiefe an. Denn mit dem „Tread Reader drive over“ bietet der bekannte Werkstattausrüster ab sofort ein digitales Werkzeug an, mit dem Werkstätten den Verschleiß von Reifen, das heißt Profiltiefe und eventuell vorhandene ungleichmäßige Abnutzung – Stichwort verstellte Achsgeometrie –, einfach durch Überfahren eines Prüfstands ermitteln können. Alles, was sie tun müssen, ist diesen mit der durchaus flotten Geschwindigkeit von 8 bis 15 km/h zu überfahren. In Bruchteilen einer Sekunde scannt ein rund fünf Zentimeter breiter Laserscanner das Reifenprofil ab und braucht kaum länger, um ein entsprechendes Ergebnis auf einem Bildschirm zu präsentieren.
Dabei erzeugt der Tread Reader einen 3D-Scan des Reifens mit einer Eins-zu-eins-Profildarstellung. Bis zu fünf Werte auf den Zehntelmillimeter genau gibt das Reifenwerkzeug dabei an. Dieses Ergebnis kann sich die Werkstatt auf einem Protokoll ausdrucken lassen und als Argumentationshilfe für das Kundengespräch in Sachen möglicher Neureifenkauf nutzen. Parallel kann sie sämtliche Scans in eine Cloud-Datenbank bzw. in das Verwaltungsprogramm von Snap-on hochladen, das sie bei einem aktiven Reifenmanagement unterstützt.
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