Gebrauchtwagenhandel „Rein nationale Ansätze stoßen an ihre Grenzen“

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

Die European Car Remarketing Association (CARA) denkt den Gebrauchtwagenhandel in einem europäischen Rahmen. Der Vorsitzende des Remarketingverbands, Luis María Pérez Serrano, erläutert, wie es in den letzten Monaten voranging.

Luis María Pérez-Serrano ist im Ehrenamt Vorsitzender des Remarketingverbands CARA. Hauptberuflich ist er derzeit Director of Data Procurement bei Carfax.(Bild:  CARA)
Luis María Pérez-Serrano ist im Ehrenamt Vorsitzender des Remarketingverbands CARA. Hauptberuflich ist er derzeit Director of Data Procurement bei Carfax.
(Bild: CARA)

Eine der treibenden Kräfte von CARA ist es, beim Gebrauchtwagengeschäft europäischer zu denken. Hat sich im vergangenen Jahr etwas verändert?

Luis María Pérez Serrano: Absolut, der Trend hat sich erheblich verstärkt. Der Aufstieg der Elektrofahrzeuge und die Notwendigkeit grenzüberschreitender Datennutzung zwingen den Markt dazu, eine europäischere Denkweise anzunehmen. Rein nationale Ansätze stoßen an ihre Grenzen. Wir sehen bei den wichtigsten Akteuren eine wachsende Erkenntnis, dass gemeinsame Standards dringend notwendig sind – Standards, die wir bei CARA aktiv vorantreiben.