Reisacher-Gruppe expandiert weiter

Redakteur: Julia Mauritz

Direkt an der Autobahn gelegen ist der nunmehr fünfte Betrieb der Autohausgruppe Reisacher in Landsberg am Lech. Geplant ist, dort 200 Neuwagen der Marke BMW und 400 Gebrauchte zu verkaufen.

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Kürzlich hat die Autohausgruppe Reisacher ihren nunmehr fünften Betrieb in Landsberg am Lech eröffnet. Über alle Standorte hinweg – einschließlich dem Hauptsitz in Memmingen sowie Ulm, Vöhringen und Krumbach – plant Reisacher mit 190 Mitarbeitern in diesem Jahr einen Absatz von 1 450 Neu- (2006: 1 200) und 2 500 Gebrauchtwagen (2006: 2 000). Allein am neuen Standort will der Unternehmer 200 Neuwagen und 400 Gebrauchte verkaufen.

Nicht zu übersehen

Bei allen neuen Projekten gilt immer die Devise: „Lage, Lage, Lage“. Reisacher: „Wir können uns damit viel Marketinggelder ersparen.“ So landete der Vollblut-Automann auch in Landsberg einen Volltreffer. Direkt an der Autobahnzufahrt Landsberg-Ost gelegen, ist der Betrieb schlichtweg nicht zu übersehen. Nachdem er 2005 die Entscheidung gefällt hatte, am Standort Landsberg das Autohaus auf der grünen Wiese zu bauen, eröffnete Reisacher zunächst im April 2006 einen Drive-in-Gebrauchtwagenplatz. Ein kluger Schachzug, denn damit gelang es dem Unternehmer, den Namen Reisacher bereits vor der Eröffnung des Autohauses publik zu machen. Nach fünf Monaten Bauzeit und einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro ging das moderne BMW-Autohaus am 18. Oktober 2007 ans Netz.

Geothermie genutzt

Einen Benchmark will das Unternehmen vor allem mit einer intelligenten Energienutzung-/gewinnung setzen, die jährlich 27 Prozent CO2-Emissionen reduziert und die Lebenszykluskosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizung und Klimatisierung um 33 Prozent jährlich senkt.

Beispielsweise minimiert der Betrieb durch die Nutzung von Geothermie den erforderlichen Endenergiebedarf. Über eine 30 Meter tiefe Brunnenanlage fördert das Autohaus zudem Grundwasser und führt es der Energiezentrale zu.

Für die Gebäudeklimatisierung im Sommer wird dem Grundwasser wiederum über Wärmetauscher die Energie zugeführt.

Isabella Finsterwalder

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