Renault Berker in Schwierigkeiten
Der Renault- und Dacia-Händler in Werdohl mit Filiale in Lüdenscheid hat einen Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter setzt sich das Fortbestehen des Autohauses zum Ziel.

Der Renault- und Dacia-Händler Berker in Werdohl mit Filiale in Lüdenscheid ist in Schwierigkeiten. Wie das lokale Nachrichtenportal „Come-on.de“ berichtet, habe die Renault-Autohaus Berker GmbH am Montag einen Insolvenzantrag gestellt. Nicht betroffen ist die ebenfalls zur Berker-Gruppe gehörende Autohaus Berker GmbH, die die Marken Ford und Opel vertritt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Lüdenscheider Rechtsanwalt Martin Buchheister bestellt.
Dem Bericht zufolge macht Berker den anhaltenden Abschwung auf dem deutschen Markt und die damit einhergehenden hohen Rabatte und zahlreichen Tageszulassungen für die Schieflage verantwortlich. Es sei fast unmöglich, mitzuhalten, sodass das Autohaus den Verkaufszielen des Herstellers Monat für Monat hinterhegelaufen sei, zitiert der Dienst den Geschäftsführer Uwe Berker. Von der Insolvenz sind 26 Mitarbeiter betroffen, deren Gehälter jedoch zunächst über das Insolvenzgeld abgesichert sind.
Ziel von Insolvenzverwalter Martin Buchheister ist das Fortbestehen der Autohäuser. Die Renault-Bank habe jedoch bereits am Freitag die ihr gehörenden Neuwagen abholen lassen. Er stehe jedoch in Kontakt mit der Bank, um eine Lösung zu finden. „Ein Autohaus lebt nun einmal vom Autoverkauf“, zitiert der Online-Dienst den Rechtsanwalt.
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