Weltweiter Absatz Renault-Konzern verkauft deutlich mehr Autos

Von dpa/ys 2 min Lesedauer

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Nach einem schwachen 2022 hat die Renault-Gruppe ihren weltweiten Absatz im vergangenen Jahr gesteigert. Anders als in Deutschland legte auch die Kernmarke Renault international zu. Dacia verbuchte in Europa neue Höchstwerte beim Marktanteil.

Renault verkaufte im vergangenen Jahr gegenüber dem krisenbedingt schwachen 2022 wieder deutlich mehr Autos.(Bild:  Simon – VCG)
Renault verkaufte im vergangenen Jahr gegenüber dem krisenbedingt schwachen 2022 wieder deutlich mehr Autos.
(Bild: Simon – VCG)

Der Autobauer Renault hat im vergangenen Jahr gegenüber dem schwachen Vorjahr wieder deutlich mehr Autos verkauft. Die Franzosen wurden weltweit 2,24 Millionen Fahrzeuge los und damit neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie sie am Mittwoch in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilten. 2022 hatten Lieferschwierigkeiten bei Einzelteilen wie Elektronikchips die Verkäufe stark gebremst.

Bei Pkw kam der Konzern mit all seinen Marken (unter anderem Renault, Dacia, Alpine) weltweit auf ein Plus von knapp sieben Prozent auf 1,84 Millionen Autos. Der Verkauf leichter Nutzfahrzeuge stieg stärker um ein Fünftel auf knapp 398.000 Fahrzeuge. 2024 rechnet Renault in Europa und Lateinamerika mit einem stabilen Gesamtmarkt.

In Europa hat das Unternehmen mit seiner Stammmarke Renault nach eigenen Angaben Marktanteile gewonnen und kam auf 977.635 Zulassungen. Damit habe sich die Marke mit ihren Pkw und leichten Nutzfahrzeugen von Rang fünf auf Rang zwei im Markt verbessert, hieß es. Der Verkaufszuwachs beruht in erster Linie auf den Märkten Spanien (+30 %), Italien (+37 %) und dem Vereinigten Königreich (+51 %). Auf dem Heimatmarkt Frankreich verbuchte Renault 18 Prozent Wachstum bei Pkw. In Deutschland hingegen schrumpfte der Absatz KBA-Daten zufolge 2023 um 14,3 Prozent. Weltweit verbuchte die Kernmarke Renault ein Plus von 9,4 Prozent.

Dacia zweitstärkste Marke am europaweiten Privatmarkt

Die Marke Dacia verkaufte 2023 in Europa 562.890 Fahrzeuge, 17,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Marktanteil bei Pkw stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent, was für die rumänische Marke einen Höchstwert bedeutet. Am Privatmarkt stieg der Anteil um 0,7 Prozent auf 8,3 Prozent, ebenfalls ein neuer Bestwert. Europaweit sei Dacia damit im vergangenen Jahr am Privatmarkt die zweitstärkste Marke gewesen, sagte Xavier Martinet, Senior Vice President Marketing, Sales & Operations, am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

Dacia führt 2024 neue Modellgenerationen von Duster und Spring ein. Martinet rechnet europaweit 2024 mit einer stagnierenden Marktentwicklung. Er geht davon aus, dass sich der Absatz von Dacia in dem Umfeld auf dem Niveau von 2023 bewegen wird. Auch der Absatz des Elektroautos Spring soll stabil bleiben. Gerade in Deutschland rechnet der Manager aufgrund der wegfallenden Förderung nicht mit einem Absatzwachstum für den Stromer.

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