E-Transporter Renault: „Wir brauchen einen Masterplan“

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Im Zentrum von Renaults IAA-Auftritt steht eine knuffige Elektro-Transporter-Studie. Noch ist die Nachfrage nach BEVs aber gering. Der Nutzfahrzeugchef des französischen Herstellers, Heinz-Jürgen Löw, sieht nicht nur die OEMs in der Pflicht.

Renault enthüllte auf der IAA Transportation die Elektro-Studie „Estafette Concept“. Die Serien-Version ist für 2026 geplant.(Bild:  Simon – VCG)
Renault enthüllte auf der IAA Transportation die Elektro-Studie „Estafette Concept“. Die Serien-Version ist für 2026 geplant.
(Bild: Simon – VCG)

Renault hat auf der IAA in Hannover eine Transporter-Studie enthüllt und orientiert sich ähnlich wie mit dem R5 im Pkw-Bereich an einem Klassiker: Das Estafette-Concept soll 2026 auf die Straßen rollen, ausschließlich mit Elektroantrieb.

Damit der mit runden Scheinwerfern knuffig dreinblickende Lieferwagen mit knallgelbem Innenraum ein Erfolg wird, muss allerdings die Nachfrage nach BEVs steigen, die momentan kaum vorhanden ist. „Die Kunden haben sich zurückgezogen“, sagte Renaults Nutzfahrzeugchef Heinz-Jürgen Löw am Montag in einem Pressegespräch im Rahmen der IAA Transportation. Der Elektroanteil am deutschen Transporter-Markt betrug zwischen Januar und Juli 2024 herstellerübergreifend 5,1 Prozent – zu wenig, um die CO2-Ziele der EU zu erreichen, die im kommenden Jahr verschärft werden, so Löw.