Renault-Rückruf: Schon wieder der Espace

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jens Rehberg

Die fünfte Generation des Vans muss mal wieder in die Werkstatt, diesmal wegen eines möglichen Ausfalls der Kindersicherung. In Deutschland geht es um fast 4.700 Einheiten

Renault Espace
Renault Espace
(Foto: Rosenow / Redaktion »kfz-betrieb«)

Die fünfte Espace-Generation wird zum Dauergast in den Renault-Werkstätten. Bei Fahrzeugen aus dem Fertigungszeitraum zwischen 16. März 2015 und 28. Juli 2016 besteht die Gefahr eines Ausfalls der Kindersicherung der hinteren linken Tür ohne Warnhinweis in der Instrumententafel. Trotz Entriegelung könne in der Betätigungseinheit der Fensterheber weiter die Kontrolllampe „Kindersicherung aktiviert“ leuchten, sagte Martin Zimmermann, Vorstand Kommunikation der Renault Deutschland AG, auf Anfrage.

Bei der Mitte September gestarteten Rückrufaktion wird als vorbeugende Maßnahme das Türschloss der Tür hinten links sowie die Betätigungszüge ausgetauscht. Für den Eingriff, der intern mit dem Aktionscode „0CE6“ hinterlegt wird, ist etwas mehr als eine halbe Stunde vorgesehen. Von den weltweit 43.223 betroffenen Vans sind 4.676 in Deutschland gemeldet.

„Einige Kundenfälle sind bekannt, jedoch ohne Nennung von Vorfällen“, erklärte Zimmermann angesprochen auf Unfälle durch das Problem, das die Franzosen aber offenbar nicht exklusiv haben. Eine mangelhafte Kindersicherung hatte in diesem Jahr auch schon beim Volkswagen-Konzern mehrere Rückrufaktionen ausgelöst.

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