Händlerkongress Renault will zurück zum Volumen

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Unter neuer Führung scheint Renault eine Kehrtwende zu vollziehen und wieder verstärkt auf Volumen abzuzielen. Gleichzeitig haben einige gekündigte Partner nachträglich ein Vertragsangebot erhalten – das erfordert aber Investitionen.

Verband und Importeur rücken wieder enger zusammen: (v. l.) VDRP-Rechtsanwältin Andrea Weiß, Karsten Borkowsky, Generaldirektor Mobilize Financial Services Deutschland, Renault-Deutschland-Chef Florian Kraft, VDRP-Präsident Hans-Werner Hauth und Thilo Schmidt, Managing Director bei Dacia in Deutschland(Bild:  Verband Deutscher Dacia und Renault Partner)
Verband und Importeur rücken wieder enger zusammen: (v. l.) VDRP-Rechtsanwältin Andrea Weiß, Karsten Borkowsky, Generaldirektor Mobilize Financial Services Deutschland, Renault-Deutschland-Chef Florian Kraft, VDRP-Präsident Hans-Werner Hauth und Thilo Schmidt, Managing Director bei Dacia in Deutschland
(Bild: Verband Deutscher Dacia und Renault Partner)

Seit gut drei Monaten hat Renault mit Florian Kraft einen neuen Deutschland-Chef. Der will Berichten von Händlern zufolge das zerrüttete Verhältnis zu den Autohäusern kitten und den freien Fall am deutschen Markt stoppen. „Die Stimmung ist hervorragend“, verkündet Hans-Werner Hauth, Präsident des Verbandes Deutscher Dacia- und Renault-Partner (VDRP) im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Der Verband hatte am vergangenen Wochenende in Dresden seinen Jahreskongress abgehalten.

Seit der 2022 ausgesprochenen Netzkündigung unter dem damaligen Importeurs-Geschäftsführer Markus Siebrecht war das Verhältnis zwischen Handel und Hersteller alles andere als hervorragend gewesen. Gleichzeitig war der Absatz über die letzten Jahre massiv eingebrochen. Für den Handel ging Siebrechts Strategie „Kasse statt Masse“ nicht auf. Viele mussten mit der Marke hohe Verluste hinnehmen.