Alufelgen Opel erlaubt Felgenreparatur mit Cartec-Geräten

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Eigentlich ist die Reparatur von Aluminiumfelgen mittels spanabtragender Verfahren seit Kurzem nicht mehr erlaubt – es sei denn, der Hersteller gibt seine Felgen dafür frei. Opel hat das nun getan und empfiehlt seinen Partnern auch die passenden Geräte dafür.

Ein Vorbild für andere Hersteller? Opel hat die maschinelle Felgeninstandsetzung in seiner neuen Richtlinie freigegeben.(Bild:  Rosenow – VCG)
Ein Vorbild für andere Hersteller? Opel hat die maschinelle Felgeninstandsetzung in seiner neuen Richtlinie freigegeben.
(Bild: Rosenow – VCG)

Mit der im Jahr 2022 erlassenen „Richtlinie zur Aufbereitung von Leichtmetallrädern für Personenkraftwagen“ ist eigentlich jeder Eingriff in das Materialgefüge – außer dem örtlichen Anschleifen – verboten. Doch anders sieht es aus, wenn der Hersteller des Autos oder der Felge andere Verfahren – zum Beispiel das Abdrehen – explizit freigibt. Das hat nun Opel getan. In seiner im Juli veröffentlichten Richtlinie für die Aufbereitung von Leichtmetallrädern verbindet der Autobauer die gesetzlichen Normen mit hauseigenen Anforderungen an eine fachgerechte und hochwertige Felgeninstandsetzung.

In dieser Richtlinie erlaubt Opel auch die maschinellen Verfahren des Smart-Repair-Spezialisten Cartec Autotechnik Fuchs mit dem sogenannten Wheeldoctor. Sowohl für die Schadeninstandsetzung als auch für die Lackierung gibt Opel in seiner Richtlinie die Maschinen und Produkte von Cartec weltweit frei und empfiehlt diese seinen Servicebetrieben.