Reparatur der Elektrischen Parkbremse

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Elektrische Parkbremsen erobern die Fahrzeuge. Damit ist die Zeit der einfachen Reparatur der Bremsen vorbei. Denn ohne spezifische Informationen, etwa von Autodata, lassen sich Elektronik-Bauteile schwer warten.

Zählte das Erneuern von Bremsbelägen und –scheiben einst zu einer der leichtesten „Übungen“ im automobilen Werkstattservice, sieht die Sache heute oftmals anders aus – nämlich dann, wenn das Fahrzeug mit einer elektrischen Parkbremse ausgerüstet ist.

Analog zu zahlreichen anderen Systemen in modernen Automobilen hält die Elektronik auch bei Bremssystemen seit längerem Einzug. Die bis dato letzte „Bastion“ rein mechanischer/hydraulischer Komponenten – die Radbremse – fällt in letzter Zeit immer öfter. Immer mehr Fahrzeughersteller rüsten ihre Modelle mit einer elektrischen Parkbremse aus. Entsprechend steigen die Anforderungen an die Werksstatt-Mitarbeiter.

Wie der Mechaniker in der Werkstatt damit umzugehen hat, und was er Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten beachten muss, zeigt das Beispiel eines Land Rover Range Rover Sport 2,7D TDV6 (Baujahr 2005; Motorcode 276DT). Generell gilt: Die Datensammlungen des freien Anbieters können helfen, wenn die technischen Informationen des Herstellers nicht zur Verfügung stehen (zum Datenbank-Beispiel).

Autodata hält Informationen zu über 12.000 Modellen und Motoren vor, darunter über 9.000 Pkw und Transporter. Einen Eindruck von den Leistungen der Datenbank können sich registrierte Leser von »kfz-betrieb ONLINE« über einen kostenlosen 30-Tage-Testzugang selbst verschaffen. Sie müssen dazu allerdings eingeloggt sein oder sich vorher registrieren.

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