Neue Reparaturkonzepte Reparieren muss günstiger werden

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Mit Ersatzteilen und Reparaturkonzepten unterstützen die Teilehersteller die kostengünstige Reparatur von komplexen Fahrzeugen. Ohne diese Angebote wären selbst relativ junge Autos kaum noch wirtschaftlich zu reparieren.

Das E-Axle-Repair-Tool von Schaeffler macht den sicheren und berührungslosen Austausch von Rotor und Stator möglich.(Bild:  Schaeffler)
Das E-Axle-Repair-Tool von Schaeffler macht den sicheren und berührungslosen Austausch von Rotor und Stator möglich.
(Bild: Schaeffler)

Der Fahrzeugpark auf Deutschlands Straßen hat mittlerweile ein Durchschnittsalter von zehn Jahren überschritten. Ist das ein Problem? Nein! Denn seien wir mal ehrlich: Für die meisten Kunden bietet ein Fahrzeugmodell aus der Mitte der 2010er Jahre – sei es ein Golf VII, ein Skoda Octavia III oder eine Mercedes C-Klasse der Baureihe 205 – alles, was sie im Alltag brauchen, und vermeidet manche Ärgernisse aktueller Fahrzeuge, beispielsweise die übergriffige Fahrerassistenz. Selbst Elektroautos aus der Epoche vor 2020 haben noch ihre Freunde, umso mehr, da sich ihre Batterien als viel haltbarer erwiesen haben, als zu Anfang gedacht.

Trotzdem wächst mit dem Fahrzeugalter der Reparaturbedarf, und angesichts der komplexen Technik, die auch in Fahrzeugen aus den 2010er Jahren schon verbaut ist, kann es bei einem Komplettaustausch größerer Komponenten schnell sehr teuer werden. Motor- oder Getriebeschäden machen auch ein vergleichsweise junges Fahrzeug schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden.