Reparieren statt austauschen
Mit einem Reparaturset von Berner, können Kfz-Werkstätten auch Leder- und Kunstledersitze jetzt wieder instand setzen.
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Neu im Smart-Repair-Programm von Berner ist das Leder-/Vinyl-Reparaturset. Damit können Werkstätten beschädigte Leder- und Kunstledersitze, Verkleidungen und Cockpits kostengünstig reparieren.
Ausbauen müssen sie das beschädigte Teil nicht. Die einfachen Verarbeitungsschritte gewährleisten laut Berner eine schnelle Reparatur. Mit speziell abgestimmten Reparaturmaterialien erzielen die Werkstätten Ergebnisse, die die reparierte Stelle kaum als solche erkennbar machen. Ein Negativabdruck vom Muster des Sitzbezuges oder Cockpits sowie speziell angemischte Farben stellen eine nahezu perfekte Oberflächenoptik her.
Nach 24 Stunden belastbar
Durch die Leder- und Vinylreparatur können Werkstätten ihren Kunden zusätzliche Serviceleistungen anbieten, erhöhen ihre Auslastung und haben zusätzliche Verdienstmöglichkeiten. Auch die Autofahrer profitieren von dem Berner-Reparaturset, denn die Reparatur ist günstiger als der Austausch des defekten Teils.
Die Reparatur geht wie folgt vonstatten – hier am Beispiel eines Brandloches im Ledersitz:
- Das Leder absaugen und feucht vorreinigen, anschließend Entfetter auf ein sauberes trockenes Microfasertuch geben und die Reparaturfläche gründlich entfetten.
- Das beschädigte Leder im Randbereich vorsichtig mit einem Skalpell entfernen und die Stelle mit einem kegelförmigen Dremel- oder Schleifansatz anfasen, dann die zu reparierende Stelle mit einem Schleifpapier (P800) leicht anschleifen.
- Ein Stück Lederunterlage zurechtschneiden, das etwas größer als die Reparaturstelle ist, die Lederunterlage mit einer Pinzette zwischen Bezug und Schaumstoff einbringen und mit Lederkleber verkleben.
- Nun einen Negativabdruck der Reparaturstelle anfertigen: dazu die Strukturmasse anmischen und großflächig aufbringen; die Topfzeit beträgt etwa drei Minuten. Den ausgehärteten Negativabdruck ablösen und die Unterseite mit dem Heißluftgebläse kurz nachtrocknen.
- Jetzt die Lederspachtel mischen – 75 Prozent Kunstlederspachtel mit 25 Prozent Härter. Damit füllt man die Reparaturstelle auf und streicht die Übergänge flach aus; diesen Vorgang so lange wiederholen, bis alle Schadstellen gefüllt sind.
- Jetzt wird die Struktur aufgebracht: den Negativabdruck erhitzen und gleichmäßig und fest auf die defekte Stelle drücken, durch die Hitze erstarrt die Spachtelmasse sofort und übernimmt dabei das Muster des Negativs.
- Danach kann man die Reparaturstelle lackieren. Dazu den Bereich entfetten und ablüften lassen, die entsprechende Farbe mit dem Färbeschwamm gleichmäßig dünn auftragen und mit dem Heißluftgebläse trocknen; den Vorgang wiederholen, bis die gewünschte Deckung erreicht ist. Alternativ kann man die Deckfarbe auch mit der Lackierpistole Sataminjet auftragen.
- Abschließend trägt man mit dem Färbeschwamm oder einem Microfasertuch den Oberflächenschutz auf.
Die reparierte Stelle ist nach 24 Stunden wieder voll belastbar.
Übrigens: Zwei Drittel der Kfz-Betriebe lassen Lederreparaturen von externen Dienstleistern durchführen und verschenken somit Umsatzpotenzial. Siehe dazu die Befragungsergebnisse auf den Seiten 14 und 15.
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