Restwerte in der Oberklasse: Tesla vor Porsche

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

E-Autos gelten inzwischen als durchaus wertstabil. Nun hat mit dem Tesla Model S eine E-Limousine den Restwert-Thron in der Oberklasse erklommen.

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Nach drei Jahren noch 60 Prozent des Neupreises Wert: Tesla Model S.
Nach drei Jahren noch 60 Prozent des Neupreises Wert: Tesla Model S.
(Bild: Tesla)

Aktuelle Elektroautos sind verhältnismäßig wertstabil. In der Oberklasse ist aktuell sogar der Restwert-Primus ein E-Mobil. Laut den Marktbeobachtern von Schwacke rangiert das Tesla Model S mit einem Prognosewert von 60 Prozent nach drei Jahren und 60.000 Kilometern Laufleistung klar vor der einschlägigen europäischen Konkurrenz. Der bisherige Spitzenreiter Porsche Panamera schafft es mit 57,4 Prozent nur noch auf Rang zwei. Den dritten Platz belegt der Audi A8 mit 54,1 Prozent.

Generell bleibt aber die altbekannte Erkenntnis, dass Oberklasselimousinen ihrem Ruf als Wertvernichter gerecht werden. Denn im Schnitt haben die Oberklasse-Fahrzeuge nach der oben genannten Laufleistung noch einen durchschnittlichen Restwert von 50,7 Prozent. Von den nicht selten sechsstelligen Neuwagenpreisen muss also nach drei Jahren eine ganz erhebliche Summe abgeschrieben werden, was vor allem die Käufer eines gepflegten Gebraucht-Oberklässlers freut.

Die größten prozentualen Einbußen müssen Käufer eines Jaguar XJ hinnehmen, der nach drei Jahren nur noch 40,2 Prozent seines Neupreises realisiert. Allerdings ist dieses Modell nun auch schon etwa zehn Jahre auf dem Markt und damit wohl am Ende seines Lebenszyklus.

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