Robert Rademacher feiert 70. Geburtstag

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle/Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Der ZDK-Präsident wird an diesem Dienstag 70 Jahre alt. Ein typischer Unruhestand für einen Unternehmer, der jahrzehntelang die Geschicke der Gottfried Schultz Gruppe lenkte.

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An diesem Dienstag, 30. Juni, feiert ZDK-Präsident Robert Rademacher seinen 70. Geburtstag. An Ruhestand ist dennoch nicht zu denken. Vielmehr charakterisieren ihn die Eigenschaften aktiv, flexibel, offen für Neues und konsequent bis ins Detail – der ZDK-Präsident hat von seinem unternehmerischen Elan nichts verloren.

Aus seinem Alter hat der ZDK-Präsident nie einen Hehl gemacht und es stand seiner Wahl zum Präsidenten des Kraftfahrzeuggewerbes im Mai 2006 auch nicht im Wege. Das neue Amt sei zwar nicht in seiner Lebensplanung gewesen, bekannte der Grandseigneur des Kfz-Gewerbes damals. „Jetzt habe ich dieses Amt aber und nehme es ernst“, ergänzte er pragmatisch. Seine Wiederwahl war für ihn eine Frage des Engagements, „denn in zwei Jahren kann man nur Duftmarken setzen“.

Aus seinem eigenen Werdegang kennt Rademacher die Sorgen und Nöte der Innungen wie der Betriebe. Seit 1984 war er ehrenamtlich im Vorstand des Kfz-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen tätig. Im Sinne des Handels agierte er bis 2002 zudem als Vorsitzender des Porsche Händlerverbandes.

Langjährige unternehmerische Erfahrung

Rademacher demonstriert immer Offenheit: „Es entspricht in keiner Weise meinem Führungsstil, übereinander statt miteinander zu sprechen. Dies gilt für den Dialog in unseren Reihen gleichermaßen wie für die Gespräche mit der Industrie, mit der Politik, mit all unseren Partnern.“

Die Kommunikationsfähigkeiten waren auch in seiner aktiven Laufbahn gefragt: Im Holzgeschäft sammelte er seine ersten unternehmerischen Erfahrungen, bevor er ins Automobilgeschäft wechselte. Er lenkte als Vorsitzender der Geschäftsführung der Gottfried Schultz GmbH die Geschicke der Düsseldorfer Handelsgruppe von 1972 bis 2005. Noch immer ist er Mitglied im Verwaltungsrat des größten konzernfreien deutschen Partners von Volkswagen, Audi und Porsche.

In Düsseldorf selbst gilt er heute als „Vater der Automeile Höherweg“ am Rande der Düsseldorfger City. Die Automeile galt damals als ein in der Form und in den Außenmaßen einmaliges Vertriebskonzept in Deutschland.

Planvolles Vorgehen in der automobilen Welt

Nicht nur mit seinem beruflichen Erfolg verschaffte sich der Vater dreier Töchter großen Respekt, auch seine Affinität zum Motorsport lässt so manchen erblassen. Bei einer rasanten Taxifahrt im DTM-Rennwagen nötigte Rademacher den Beteiligten großen Respekt ab. Und nur wenige hatten in ihrem Leben die Chance, die Nordschleife des Nürburgrings entgegen dem Uhrzeigersinn fahren zu können.

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