Rolls-Royce: Neue Kunden durch neue Modelle

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Welche Rolle spielt das Gebrauchtwagengeschäft für Rolls-Royce?

Unser Gebrauchtwagen-Programm Provenance weist in den letzten Jahren eine ausgesprochen positive Entwicklung auf. Und wir gehen davon aus, dass das kurz- und mittelfristig so weitergehen wird. Das Programm hat zwei strategische Zielsetzungen. Zum einen stellt es ein Angebot auf der zweiten Preisschiene dar. Zum anderen bietet es die Möglichkeit eines vorsichtigen Einstiegs in die Marke Rolls-Royce.

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Wie wichtig ist das Geschäft mit klassischen Fahrzeugen bei Rolls-Royce?

Alle Rolls-Royce-Fahrzeuge, die vor 2003 gebaut worden sind, gehören über Bentley zum VW-Konzern. Das hat Auswirkungen auf unser Aftersalesgeschäft, aber damit muss man sich auseinandersetzen und das funktioniert auf Händlerebene sehr gut. Wir pflegen aber auch sehr enge Beziehungen zum Rolls-Royce Enthusiasts' Club Deutschland und sind gern gesehener Gast auf Oldtimer-Messen und Rallyes. Und so versuchen wir doch eine Verbindung zwischen der Neuzeit und der Historie der Marke herzustellen. Wir hatten bis zum letzten Jahr auch eine 18 Monate dauernde Ausstellung in München, die die Geschichte der Marke in all ihren Facetten dargestellt hat.

Wie sehr spielt das Klassiker-Geschäft eine Rolle bei den Rolls-Royce-Händlern?

Darauf konzentrieren sich weltweit vor allem Spezialisten. Wir stehen da aber beratend zur Seite. Diese Spezialisten sind teilweise aber auch aktuelle Rolls-Royce-Händler.

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Sie arbeiten an einem SUV-Modell. Was können Sie dazu schon sagen?

Es handelt sich um ein Automobil, das einerseits den Luxus eines Rolls-Royce bietet und anderseits jedes Terrain durchfahren kann. Ein Fahrzeug, das der hohen Mobilität und dem modernen Lebensstil unserer Kunden entspricht und das mehr als angemessen das Markenversprechen von Rolls-Royce eines selbstverständlichen Luxus widerspiegelt. Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Projekt Cullinan einen großen Schritt in der weiteren behutsamen Entwicklung der Marke tun können.

Wie sehr braucht Rolls-Royce ein solches Auto wirklich? Wollen Rolls-Royce-Fahrer mit ihrem Auto durch den Schlamm fahren?

Es ist ein gesellschaftsfähiges Auto. Sie können damit zum Yachthafen oder zur Jagd fahren, Sie können aber genauso gut auch am Abend zur Oper fahren. Und es gibt ja auch eine gewisse Historie bei Rolls-Royce, was solche Modelle angeht. Schon früher sind Rolls-Royce durch die Wüste gefahren. Und ich bin schon in meiner früheren Position – ich war verantwortlich für den mittleren Osten – auf der Dubai-Motorshow darauf angesprochen worden, wann es denn ein solches Modell bei Rolls-Royce geben wird. Einige Kunden kamen mit Bildern auf uns zu, um uns zu zeigen, wie sie sich ein solches Auto vorstellen. Wir sollten außerdem nicht so tun, als ob in Deutschland ein SUV nur dafür reserviert ist, die Berge hoch zu fahren oder Schlammpfützen zu durchqueren. Es geht auch um die Sitzposition, den Platz und die Flexibilität, die ein solches Konzept bietet. Ein solches Modell mit den Rolls-Royce-Genen ist ein sehr spannendes Projekt und gleichzeitig eine große Herausforderung für die Ingenieure.

Der perfekte Rolls-Royce-Chauffeur
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Wie sehen Sie das Händlernetz in Deutschland aufgestellt?

Wir haben derzeit vier Standorte. Und wenn man sich die Entwicklung des Produktportfolios und der Verkäufe ansieht, dann macht es Sinn, auch unser Händlernetz weiterzuentwickeln. Wir suchen also Händler. Aber es geht bei der Umsetzung nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, die richtigen Partner zu finden.

Wo sehen Sie noch Open Points?

Hamburg, Stuttgart oder Frankfurt sind denkbare Standorte.

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