Rückruf: Beim VW Amarok kann die Servolenkung ausfallen

Von Niko Ganzer Autor Name

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VW ruft seinen Pick-up Amarok in die Vertragswerkstätten. Eine fehlerhaft montierte Schlauchschelle kann bei über 30.000 Fahrzeugen den Hydraulikschlauch der Servolenkung beschädigen.

Vom Rückruf sind Amarok-Modelle betroffen, die zwischen Juni 2016 und Mitte September 2017 gebaut wurden.(Foto:  Volkswagen)
Vom Rückruf sind Amarok-Modelle betroffen, die zwischen Juni 2016 und Mitte September 2017 gebaut wurden.
(Foto: Volkswagen)

VW Nutzfahrzeuge ruft seit dem 11. Dezember weltweit 30.424 Exemplare des Amarok zurück. Bei den zwischen Juni 2016 und Mitte September 2017 gebauten Pick-ups droht bei einem Austritt von Hydraulikflüssigkeit der Verlust der Lenkkraftunterstützung, erklärte ein Sprecher der Konzernsparte auf Anfrage. Die gesetzlich vorgeschriebenen maximal aufzuwendenden Lenkkräfte würden aber jederzeit eingehalten.

Hydrauliköl kann auch auf die Bremse, den Motor und die Fahrbahn gelangen. Das Problem verursacht eine fehlerhaft montierte Schlauchschelle. Sie kann den Hydraulikschlauch der Servolenkung beschädigen. In der Vertragswerkstatt muss laut Hersteller die Federbandschelle um 90 Grad gedreht werden, um einen Kontakt mit dem Schlauch zu vermeiden. Den Kontakt mit der Karosserie soll künftig ein neu montierter Zackenring ausschließen.

Für diese präventiven Maßnahmen sind rund 30 Minuten vorgesehen. Sollte der Rücklaufschlauch bereits geschädigt sein, ist insgesamt etwa eine Stunde für den Austausch veranschlagt. Aktion „48O1“ ist in Deutschland für 3.600 Amarok vorgesehen, weitere 13.000 sind es im restlichen Europa.

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