Korrosion Rückruf für den VW Touran mit Erdgasantrieb

Von Niko Ganzer

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In Deutschland müssen über 4.300 siebensitzige Touran zur Kontrolle in die Vertragsbetriebe. Auslöser sind die Erdgastanks des Kompaktvans.

Bei übermäßiger Korrosion müssen bis zu einer finalen Reparaturlösung zwei Gasflaschen deaktiviert werden.(Bild:  VW)
Bei übermäßiger Korrosion müssen bis zu einer finalen Reparaturlösung zwei Gasflaschen deaktiviert werden.
(Bild: VW)

„Bei umfangreichen Qualitätsüberprüfungen hat Volkswagen festgestellt, dass sich bei einzelnen Fahrzeugen des Modells Touran Siebensitzer mit Gasantrieb in einem nur eingeschränkt von außen einsehbaren Bereich der hinteren Gasflaschen Korrosion bilden kann.“ So begründete ein Sprecher des Konzerns auf Anfrage einen Rückruf für 4.300 Fahrzeuge in Deutschland.

Im fortgeschrittenen Stadium könne die Korrosion zu einer Schwächung des Materials und im ungünstigsten Fall zum Bersten einer der Gasflaschen führen, insbesondere während des Betankungsvorgangs, erklärte der Sprecher weiter.

Bisher keine Angaben zu einer finalen Lösung

„Aus Sicherheitsgründen ist deshalb vorsorglich die Überprüfung der betroffenen Fahrzeuge und eventuell die vorläufige Deaktivierung der hinteren beiden Gasflaschen erforderlich“, kündigte er an. Angaben zum Zeitpunkt einer finalen Reparaturlösung gab es noch nicht.

Die Überprüfung findet unter dem internen Kürzel „20DP“ statt und dauert etwa eine Stunde. Nach unseren Informationen ist sie weltweit für rund 21.000 Exemplare aus dem Bauzeitraum 7. September 2005 bis 21. Mai 2015 vorgesehen.

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