Stellantis Rückruf für Transporter-Quartett wegen Kraftstoffverlust

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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In Deutschland ist eine Kontrolle der Modelle Citroën Jumper, Fiat Ducato, Opel Movano und Peugeot Boxer erforderlich. Bei Bedarf erfolgt ein Tausch der Kraftstoffrücklaufleitung.

Einige Modelle des Fiat Ducato und seiner Konzerngeschwister, die zwischen November 2024 und Juli 2025 gebaut wurden, müssen in die Werkstätten.(Bild:  Stellantis)
Einige Modelle des Fiat Ducato und seiner Konzerngeschwister, die zwischen November 2024 und Juli 2025 gebaut wurden, müssen in die Werkstätten.
(Bild: Stellantis)

Einen Rückruf für Stellantis-Transporter wegen eines potenziellen Kraftstoffverlusts hat eine Konzernsprecherin auf Anfrage bestätigt. „Einige Fahrzeuge können mit nicht den Spezifikationen entsprechenden Kraftstoffrücklaufleitungen ausgestattet worden sein“, erklärte sie. Ein Austritt von Kraftstoff und Kontakt mit heißen Teilen könne nicht ausgeschlossen werden. „Im schlimmsten Fall“ sei mit einem Fahrzeugbrand zu rechnen.

Die verschiedenen Markenbetriebe überprüfen daher die Kraftstoffrücklaufleitung und ersetzen sie gegebenenfalls, was laut Sprecherin zwischen 12 und 90 Minuten dauert. Die Prüfnotwendigkeit gilt für den Citroën Jumper, Fiat Ducato, Opel Movano und Peugeot Boxer sowie einige Wohnmobilmarken, die diese Modelle als Basis nutzen. Die Nutzfahrzeuge liefen zu unterschiedlichen Zeiträumen zwischen 6. November 2024 und 21. Juli 2025 in Italien vom Band.

Weltweit geht es wohl um etwa 24.200 Einheiten. Für den deutschen Markt liegen bislang nur die Stückzahlangaben für Citroën und Peugeot vor. Die Sprecherin nannte 796 Jumper und 277 Boxer, die im Rahmen der Aktionscodes „GN3“ und „MZA“ abgearbeitet werden. Die Kennungen für den Opel Movano und Fiat Ducato lauten „KTY“ und „F52Y“.

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