Mercedes-Rückruf Erhöhte Emissionen bei drei Baureihen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Nach längerer Abstellzeit könnte sich in rund 16.500 Exemplaren der C- und G-Klasse sowie im AMG GT der Katalysator langsamer als vorgesehen erwärmen. Das fällige Softwareupdate ist verpflichtend.

Mercedes ruft neben Einheiten des AMG GT (BR 190) auch Exemplare der C- (BR 205) sowie der G-Klasse (BR 463) zurück. Sie stammen aus dem Produktionszeitraum Mai 2014 bis Dezember 2018. (Bild:  © Daimler AG)
Mercedes ruft neben Einheiten des AMG GT (BR 190) auch Exemplare der C- (BR 205) sowie der G-Klasse (BR 463) zurück. Sie stammen aus dem Produktionszeitraum Mai 2014 bis Dezember 2018.
(Bild: © Daimler AG)

„Bei einer Abstellzeit des Fahrzeugs von mehr als 67 Stunden könnte beim nächsten Motorstart kein Katheizen durch Leerlaufdrehzahlanhebung durchgeführt werden. Dadurch würde sich der Katalysator langsamer als vorgesehen erwärmen.“ So begründete ein Mercedes-Sprecher eine Kundeneinladung in die Vertragsbetriebe, wo eine halbstündige Aktualisierung der Motorsteuergerätesoftware vorgesehen ist.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) moniert in seiner Rückruf-Datenbank „erhöhte Emissionen“ bei 2.891 in Deutschland registrierten Exemplaren des AMG GT (BR 190), sowie der C- (BR 205) und G-Klasse (BR 463). Sie stammen aus dem Produktionszeitraum Mai 2014 bis Dezember 2018.

Weltweit rund 16.500 Einheiten betroffen

Weltweit umfasst die Aktion mit dem internen Herstellercode „5490316“ den Angaben zufolge rund 16.500 Einheiten. Die Maßnahme läuft wohl schon länger, ist aber erst jetzt von der Flensburger Behörde mit dem Status „überwacht“ veröffentlicht worden. Das Softwareupdate muss also aufgespielt werden.

Es ist davon auszugehen, dass nur Fahrzeuge mit einem Achtzylinder-Ottomotor betroffen sind. Dies ist von der Mercedes-Pressestelle bislang aber nicht bestätigt worden. Das Aggregat arbeitet in der Baureihe 190 standardmäßig und ist in der C- und G-Klasse optional erhältlich.

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