Hyundai Ioniq Rückruf wegen Problemen mit der Bremsleistung

Von Niko Ganzer

Bei über 33.000 Einheiten der Elektrovariante des Modells wird eine verzögerte Reaktion auf das Fahrpedal beziehungsweise verminderte Bremsleistung bemängelt. Die Abhilfemaßnahme dauert etwa eine Stunde.

Hierzulande erhalten 4.344 Halter des Ioniq Elektro seit vergangener Woche eine Werkstatteinladung.
Hierzulande erhalten 4.344 Halter des Ioniq Elektro seit vergangener Woche eine Werkstatteinladung.
(Bild: Hyundai)

Für die Elektrovariante des Hyundai Ioniq (Typ AE) gibt es einen neuen Rückruf. Die weltweit über 33.000 betroffenen Exemplare stammen aus dem Bauzeitraum Januar 2016 bis Juni 2019. Laut einem Sprecher der Deutschlandzentrale erhalten hierzulande 3.864 Halter seit vergangener Woche eine Werkstatteinladung.

Kunden hätten eine fehlende oder verminderte Bremsleistung aufgrund nicht oder nicht vollständig einsetzender Rekuperation bemängelt, sagte der Sprecher. Behördenmeldungen sprechen von einer verzögerten Reaktion des Fahrpedals, wenn sich das Auto im Notlaufmodus befindet. Dies könne zu einer unerwarteten Beschleunigung führen.

Werkstattaufenthalt dauert etwa eine Stunde

„Um diesen Mangel zu beseitigen, wird eine modifizierte Software aufgespielt und zusätzlich ein Massekabel installiert“, kündigte der Sprecher an. Der Rückruf mit dem internen Code „11D138“ dauert den Angaben zufolge etwa eine Stunde.

Fahrzeughalter und auch freie Werkstätten können im Internet unter https://www.hyundai.de/service-zubehoer/rueckrufaktionen/#/ prüfen, ob diese oder eine andere Maßnahme für eine bestimmte Fahrgestellnummer noch offen ist. „Wird nach Eingabe der VIN nichts angezeigt, ist die entsprechende Serviceaktion bereits erfolgt“, erklärte der Sprecher abschließend.

Anmerkung: In einer früheren Version war von 4.344 betroffenen Haltern in Deutschland die Rede. Hyundai Deutschland hat die Zahl auf Basis aktueller KBA-Daten inzwischen korrigiert.

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