Mehrmarkenhandel Ruhrdeich nimmt BYD an vier Standorten an Bord

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Die Duisburger Ruhrdeich-Gruppe holt sich bereits die zweite China-Marke auf die Höfe. Nach Leapmotor kommt jetzt BYD.

Freuen sich auf die Zusammenarbeit (von links): Ruhrdeich-Chef Peter Gerards, BYD-Deutschlandchef Lars Bialkowski, Ruhrdeich-Vertriebsleiter Sascha Lenzen, der künftige Markenverantwortliche in der Gruppe, Marc Frimmersdorf, sowie Markus Allmang und Sascha Heinz aus dem Duisburger Verkaufsteam von Ruhrdeich. (Bild:  Ruhrdeich-Gruppe)
Freuen sich auf die Zusammenarbeit (von links): Ruhrdeich-Chef Peter Gerards, BYD-Deutschlandchef Lars Bialkowski, Ruhrdeich-Vertriebsleiter Sascha Lenzen, der künftige Markenverantwortliche in der Gruppe, Marc Frimmersdorf, sowie Markus Allmang und Sascha Heinz aus dem Duisburger Verkaufsteam von Ruhrdeich.
(Bild: Ruhrdeich-Gruppe)

Die Autohandelsgruppe Ruhrdeich (Stellantis und Kia) vermarktet künftig das chinesische Fabrikat BYD. Laut einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens wollen die Duisburger die Modelle der deutschen Importeurstochter in Duisburg, Gelsenkirchen, Krefeld und Mülheim/Ruhr verkaufen – über die Vertriebsgesellschaft, die bislang Kia vermarktet.

Das Vertriebskonzept des chinesischen Herstellers sei einfach und praktikabel, betonte der geschäftsführende Gesellschafter der Ruhrdeich-Gruppe, Peter Gerards, auf Anfrage. Es liege ein „ordentliches und transparentes Margensystem“ vor. „Noch haben wir keine Autos da, aber gestern haben wir schon mal das erste verkauft – mit einem guten Ertrag“, versichert Gerards.

Er ist von der Zukunftsfähigkeit der Marke überzeugt und dass sie sich nachhaltig in Deutschland etablieren werde. „BYD hat das Zeug, 2026 die volumenstärkste chinesische Marke hierzulande zu werden.“ Die Fahrzeugpalette verfüge über „hochmoderne Antriebe, außergewöhnliche Reichweiten, sieht sehr gut aus und macht einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck“. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme – zudem würden künftig einige Modelle auch in Europa gebaut.

Der initiale Aufwand für BYD hält sich laut Gerards in Grenzen: das sei im Wesentlichen eine erste Ausstattung mit Teilen, Spezialwerkzeug und die Außensignalisation sowie Mitarbeiterschulungen. Die Vertriebsteams der Gruppe hätten die Erweiterung des Markenportfolios sehr positiv aufgenommen. „Nach kurzer, anfänglicher Skepsis haben die Leute, nachdem die Fakten auf dem Tisch lagen, Feuer gefangen. Letztlich gab es mehr interne Bewerber als vorgesehen waren, um BYD zu betreuen.“ Jetzt ist sich Peter Gerards sicher, dass auch seine neue Marke vom Start weg aktiv verkauft wird.

In seinen Autohäusern in Duisburg und Mülheim vertritt der Händler bereits das chinesische Stellantis-Fabrikat Leapmotor – mit Erfolg, wie Gerards sagt. „Wenn es weiter so gut läuft, schaffen wir dieses Jahr 200 Einheiten.“

Die Ruhrdeich-Gruppe vertritt an neun Standorten im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im bergischen Land die Fabrikate Opel, Peugeot, Citroën, Kia und Leapmotor. Ihre knapp 400 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr rund 200 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Verkaufsteams der Gruppe vermarkteten 2024 rund 8.000 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.

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