Fachtagung Freie Werkstätten Muss ich alles machen oder lass ich’s lieber sein?

Von Jakob Schreiner 3 min Lesedauer

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Kunden erwarten Rundum-Service von ihrer freien Werkstatt. Doch angesichts der Investitionen für HU/AU, Elektromobilität usw. stellt sich für viele freie Betriebe die Frage, ob das alles noch wirtschaftlich darstellbar ist. Gibt es Alternativen?

Echter Mehrmarkenservice mit Servicearbeiten von A bis Z: Das erwarten viele Autofahrer von ihrer Werkstatt.(Bild:  Schreiner – VCG)
Echter Mehrmarkenservice mit Servicearbeiten von A bis Z: Das erwarten viele Autofahrer von ihrer Werkstatt.
(Bild: Schreiner – VCG)

Egal ob Reifenwechsel, jährliche Inspektion, Unfallschaden oder fällige HU – für viele Autofahrer ist ihr Kfz-Betrieb der allererste Ansprechpartner. Dabei erwarten durchaus viele Kunden für all diese Belange einen Rundum-Service von ihrer Werkstatt. Doch angesichts der dafür nötigen Investitionen in die technische Ausstattung oder qualifizierte Mitarbeiter stellt sich für viele Betriebe durchaus die Frage, ob das Konzept „alle Arbeiten, alle Marken“ überhaupt noch wirtschaftlich darstellbar ist und ob der Aufwand für die Rundum-Kundenbetreuung gerechtfertigt ist.

Charly Knobling unterstützt Autohäuser, Werkstatt- und Servicebetriebe unter anderem bei strategischen Fragestellungen rund um die Unternehmensführung.(Bild:  Charly Knobling Consulting)
Charly Knobling unterstützt Autohäuser, Werkstatt- und Servicebetriebe unter anderem bei strategischen Fragestellungen rund um die Unternehmensführung.
(Bild: Charly Knobling Consulting)

Genau um dieses Spannungsfeld zwischen Kundenerwartung auf der einen und wirtschaftlicher Darstellbarkeit auf der anderen Seite geht es im Vortrag von Unternehmensberater und Trainer Charly Knobling auf der Fachtagung Freie Werkstätten & Servicebetriebe. Der ausgewiesene Branchenexperte war als Kfz-Meister selbst jahrelang an der „Servicefront“ tätig, ehe er sich mehr und mehr auf die Entwicklung von Servicekonzepten und schlussendlich auf seine beratende Tätigkeit spezialisiert hat. Er zeigt auf, ob und welche Alternativen es zu der Rundum-Kundenbetreuung geben kann, welche Umsatzmöglichkeiten abseits des klassischen Pkw-Servicegeschäfts schlummern und welche Rolle andere Kfz-Werkstätten in der Nachbarschaft spielen können.

Lösungen für die sieben größten Herausforderungen für Kfz-Betriebe

Auf der Fachtagung selbst, die in diesem Jahr zum 32. Mal stattfindet, geht es um die sieben derzeit größten Bedrohungen für den Erfolg von Kfz-Betrieben:

  • 1. gesetzliche Regelungen
  • 2. mangelnder Zugang zu technischen Daten und Reparaturinformationen
  • 3. Wirtschaftlichkeit eines Rundum-Service
  • 4. Fachkräftemangel
  • 5. Marktkonsolidierung und Generationenübergang
  • 6. mangelhafte Ersatzteilqualität
  • 7. hohe Energiekosten
Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe
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Alle Betriebe sind mehr oder weniger stark von diesen Themen betroffen. Beispiele gefällig? Gesetzliche Regelungen wie der „Data Act“ der EU betreffen Kfz-Betriebe – etwa beim digitalen Kontakt zum Kunden oder beim Onlineshop. Der Zugang zu technischen Daten und Reparaturinformationen ist die Voraussetzung dafür, an modernen Fahrzeugen arbeiten zu können. Er wird aber durch Hindernisse wie „Security Gateways“ oder Akkreditierungen zunehmend eingeschränkt. Und die Frage, ob die Betriebe künftig noch sämtliche Gewerke und Reparaturaufgaben beherrschen müssen oder eher eine Spezialisierung sinnvoll wäre, dürfte ebenfalls viele Unternehmer beschäftigen.

Wer wissen möchte, wie er den oben genannten Herausforderungen am besten begegnen kann, erfährt dies auf der Fachtagung Freie Werkstätten & Servicebetriebe. Sie findet am 14. Oktober 2023 in Würzburg statt.

Das Forum für freie Kfz-Betriebe

Fachtagung Freie Werkstätten


Vor welchen Herausforderungen stehen Kfz-Betriebe und wie lassen sich diese meistern? Diese Frage steht im Fokus der Fachtagung Freie Werkstätten & Servicebetriebe am 14. Oktober 2023 im Vogel Convention Center Würzburg. In praxisnahen Vorträgen werden die sieben größten Herausforderungen behandelt und die Teilnehmer erhalten wichtige Tipps, die sich direkt umsetzen lassen. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist die Live-Werkstatt.

Die Fachmedienmarke »kfz-betrieb« und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sind Veranstalter der Fachtagung, die sich speziell an Inhaber und Führungskräfte freier Werkstätten und Servicebetriebe richtet. Die Fachtagung wird unterstützt von den Business Partnern BMW, Continental, GTÜ und Würth.

Neben dem Vortragsprogramm gibt es eine Ausstellung, auf der die Teilnehmer neue Produkte und Dienstleistungen kennenlernen. In einer Live-Werkstatt führen ausgewählte Branchenunternehmen neue Werkzeuge und Verfahren für die Kfz-Reparatur vor – mit besonderem Augenmerk auf die Elektromobilität.

Hier finden Sie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.

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