Schaden-Schnell-Hilfe: Das Auge der Versicherung
Die SSH generiert ihre Aufträge fast ausschließlich aus der Versicherungswirtschaft. Das tut der Qualität der Gutachten keinen Abbruch. Für Geschäftsführer Michael Jänchen sind Objektivität und Neutralität wichtige Merkmale eines Gutachtens.

Redaktion: Die SSH feierte in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen. Ist ihre Entwicklung eine Erfolgsgeschichte?
Michael Jänchen: Ja, das ist eine Erfolgsgeschichte. Wir sind seit unserer Gründung 1971 ständig gewachsen – auch wenn das Wachstum in den letzten fünf Jahren etwas geringer ausfiel. Das ist bemerkenswert, weil wir die einzige freie Sachverständigenorganisation sind, die ihre Aufträge fast ausschließlich von der Versicherungswirtschaft erhält. Es gab damals eine Versicherung, die einen Schaden-Schnell-Dienst eröffnete, mit der Möglichkeit der sofortigen Schadenaufnahme. Viele der kleineren Versicherungen konnten das so nicht leisten. Diese hatten weder eigene Sachverständige noch eine bundesweite Organisation, über die man den Kunden einen solchen Service hätte anbieten können. Ziel war es, die kleineren Versicherungen in die Lage zu versetzen, diesen Service auch anzubieten. Einige unabhängige Sachverständige haben dann die Schaden-Schnell-Hilfe (SSH) gegründet. Diese Sachverständigen waren damals teilweise mit Regulierungsvollmachten ausgestattet.
Wie ist das heute?
Heute dürfen wir nicht mehr selbst regulieren. Dennoch wollen wir für den Versicherer das ‚Auge vor Ort‘ sein.
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