Schadenentwicklung: Eine Frage der Haftung
Zwei Fragen zu Fahrerassistenzsystemen bewegen die Branche: Wie wirken sich die einzelnen Systeme auf unterschiedliche Schadenbilder aus? Und wer haftet, wenn es trotz Assistent kracht? Antworten gab es auf den Karosserie- und Schadenstagen.

Das Unbehagen war dem jungen Wissenschaftler anfangs durchaus anzumerken. Ausgerechnet auf einer Tagung für Menschen, die ihr Geld mit der Reparatur von Unfallschäden verdienen, sollte Dr. Klaus Gschwendtner von Audi darüber berichten, dass sich mit Fahrerassistenzsystemen die Zahl der Unfälle und auch ihre Schwere deutlich senken lässt. Damit steht unvermeidlicherweise auch das Geschäftsmodell der Karosserie- und Lackbranche infrage.
Doch das fachkundige Publikum auf den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen, die am 15. und 16. April bei Vogel Business Media stattfanden, reagierte keineswegs mit Buhrufen auf den interessanten Vortrag. Vielleicht, weil die technische Entwicklung ohnehin unausweichlich ist, vielleicht auch, weil es wusste, dass sich selbst mit der besten Technik niemals alle Unfälle vermeiden lassen werden.
Voller Zugriff mit dem
Monatsabo Digital
-
Alle
Artikel
Inkl. werbefreies Lesen und jetzt NEU: Vorlese-Funktion
-
E-Paper-Archiv
Alle Ausgaben von 2004 bis heute
-
Nach dem Probezeitraum 16,90 € / Monat
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen
Weitere Angebote erkunden