Schadensteuerung: Der Kampf um den Kunden
Zwei umstrittene Ideen machen von sich reden: Die eine kommt aus dem Lager der Versicherungen und nennt sich „erweitertes Werkstattkonzept“. Die andere kommt aus dem Lager der Werkstätten und nennt sich „Qualicar“. Für beide gibt es Pro und Kontra.
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Seit nunmehr rund 16 Jahren beschäftigt das Thema Schadensteuerung das Kfz-Gewerbe, insbesondere die freien K&L-Betriebe. In dieser Zeit musste sich das Gewerbe immer wieder mit neuen Ideen von Versicherungen und Schadensteuerern (deren Zahl kontinuierlich gewachsen ist) auseinandersetzen. Einen traurigen Höhepunkt setzte Anfang 2010 die Innovation Group (IG), die den sogenannten Factoringservice und die Direktkundenregelung in ihren Verträgen verankern wollte. Dagegen gab es massiven Widerstand der Betriebe, was zur Gründung des Bundesverbands der Partnerwerkstätten (BVdP) führte.
Der BVdP konnte zwar die umstrittenen Vorschläge der IG nicht verhindern, schaffte es aber, dass sie nicht zwingend Bestandteil der Verträge wurden – auch wenn sich die Nichtteilnahme an der Direktkundenregelung auf das gesteuerte Volumen auswirkt, das heißt, Betriebe, die sich damit nicht einverstanden erklären, bekommen weniger Schäden zugesteuert. Immerhin wurden die Stundenverrechnungssätze angepasst, sodass die Direktkundenregelung keine negativen finanziellen Auswirkungen hatte.
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