Scheinwerfer: Servicepotenzial Instandsetzung
An einem modernen Scheinwerfer gibt es etliche Verschleißteile – nicht nur die Abdeckscheibe. Oft bricht etwas ab. Doch auch das kann man reparieren, statt das gesamte Bauteil teuer zu tauschen.
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Mehr als eine halbe Million Euro für eine Friedhofs-App, fast 27.000 Euro für den Umzug von Regenwürmern oder 10.000 Euro für beleuchtete Gullideckel: Der Bund der Steuerzahler verrät uns Jahr für Jahr, was Vater Staat dieses Mal wieder mit unseren Steuergeldern angestellt hat, sprich wie sinnlos er diese verbraten hat. Von sinnvollen und speziell für die Kfz-Branche nützlichen Ausgaben erfährt man eher selten. Zum Beispiel von Ausgaben, von denen der Lehrstuhl „Umweltgerechte Produktionstechnik“ und die Fraunhofer-Projektgruppe „Prozessinnovation“ der Uni Bayreuth in den vergangenen Jahren profitiert haben.
Besagter Lehrstuhl hat es sich im Rahmen des Projekts „Kfz-Engineering 2020“ (siehe Ausgabe 19/2014) zur Aufgabe gemacht, maßgeschneiderte Service- und Reparaturkonzepte zu erarbeiten. Eines der Ziele war es, Konzepte zu entwickeln, mit deren Hilfe Werkstätten defekte Kfz-Teile kostengünstig instand setzen können, anstatt zum Neuteil greifen zu müssen. Damit möchte der Lehrstuhl zum einen die Wertschöpfung in den Betrieben erhöhen, zum anderen will er der negativen Entwicklung „immer höhere Rechnungen weil immer höherer Ersatzteilanteil“ entgegenwirken – ein durchaus sinnvoller Einsatz von öffentlichen Geldern.
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