Scheinwerferprüfung: Zurück zur Schiene?
Meist ist es gar nicht die Stellfläche für das Fahrzeug, die Probleme bei der HU-Scheinwerferrichtlinie bereitet. Knackpunkt ist die Fläche für das SEP. Als mögliches „Allheilmittel“ fungieren hier Stahlprofile. Doch manche von ihnen haben Nebenwirkungen.

Preisfrage: Welcher Verkehrsträger verzeichnete zwischen 2009 und 2015 den höchsten Zuwachs, legte am meisten beim Verkehrsaufwand* zu? Falsch, es war nicht der Straßengüterverkehr mit zehn Prozent. Und nein, auch nicht der Luftverkehr mit acht Prozent. Vielmehr war es der Schienenverkehr. Der wuchs laut einer Statistik des Bundesumweltamts um satte 22 Prozent, gefolgt vom „Rohrfernleitungsverkehr“ mit elf Prozent – aha. So gesehen erlebt die Schiene also eine echte Renaissance in Sachen Güter und Co.
Auch in Sachen Scheinwerfer und Co. bei Kraftfahrzeugen, genauer gesagt bei der Kontrolle der Lichteinstellung im Zuge der HU-Scheinwerferprüfrichtlinie, feiert die Schiene gerade ein Revival. Etliche Hersteller von Scheinwerferprüf- und -einstellgeräten (SEP) nehmen ein System in ihr Sortiment auf bzw. erneuern ihr Angebot, das aus zwei Schienen und entsprechenden Stahlrädern besteht. Auf den ersten Blick ist dies die einfachste Methode, die im Rahmen der unbeliebten Richtlinie geforderte „topfebene“ Fläche für das SEP zu kreieren – trotzdem sollte sich derjenige, der mit der Anschaffung solcher Schienen liebäugelt, genau informieren.
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