Scherer-Gruppe Neubau und Konzentration der Aktivitäten in Ludwigshafen

Von Andreas Grimm

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Die Scherer-Gruppe baut ihre Stellung in ihren Marktgebieten mit diversen Neubauten aus. In diesem Zusammenhang hat die Mehrmarkengruppe einmal mehr in Cupra und Seat investiert.

Die Scherer-Gruppe hat in Ludwigshafen einen Betriebsneubau eingeweiht.(Bild:  Scherer-Gruppe)
Die Scherer-Gruppe hat in Ludwigshafen einen Betriebsneubau eingeweiht.
(Bild: Scherer-Gruppe)

Die Scherer-Gruppe investiert weiter in die Standorte und die Marken des Volkswagen-Konzerns. Nun hat das Unternehmen mit Sitz in Simmern im Hunsrück in Ludwigshafen investiert und umstrukturiert. Auf dem Firmengelände in der Industriestraße entstand ein Doppelbetrieb für die Marken Skoda einerseits sowie Seat und Cupra andererseits, wie ihn verschiedene Mehrmarkenpartner des Volkswagen-Konzerns mit Händlerverträgen für die Spanier und die Tschechen umgesetzt haben.

In diesem Zusammenhang ist der bisherige Skoda-Geschäftsbetrieb vom Standort in der Bruchwiesenstraße an den neuen Standort umgezogen, der seit Mai 2021 auch offizieller Cupra-Partner ist. Für die drei Marken inklusive der gemeinsamen Werkstatt sind 80 Personen tätig. In direkter Nachbarschaft liegt zudem das Audi-Zentrum von Scherer, sodass die Aktivitäten der Gruppe in Ludwigshafen nun stärker lokal zusammengefasst sind.

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Die Aktivitäten von Scherer in Ludwigshafen gehen auf die Übernahme der Mühlenberg-Gruppe im Jahr 2017 zurück. Mühlenberg hatte seinen Hauptsitz in Ludwigshafen und betrieb dort drei Standorte, darunter den jetzt umgesiedelten Skoda-Betrieb. Die ehemaligen Mühlenberg-Standorte hätten sich nach der Übernahme gut entwickelt, heißt es jetzt in einer Scherer-Mitteilung, das Vertriebsvolumen habe sich verdoppelt. Scherer ist in der Stadt nun mit den Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Seat, Cupra und Skoda vertreten.

Mit ein Grund für den Umzug von Skoda sei gewesen, eine zeitgemäße Kundenansprache zu ermöglichen, heißt es in der Mitteilung der Autohausgruppe. „Die bisherige Betriebsstätte wurde nicht mehr dem besonderen Exterieur und der innovativen Technik von Skoda gerecht“, heißt es in dem Schreiben. Die Zusammenführung mehrerer Marken soll es den Kunden zudem erleichtern, sich einen Überblick über ein umfangreiches Angebot zu verschaffen.

Augenfällig ist dabei in Ludwigshafen wie an anderen Standorten das Konzept der Cupra Garage. Dieses Interieur in Betonoptik hatte Scherer erstmals im Jahr 2020 am Auto-Campus in Bingen am Rhein umgesetzt. „Seither konnten wir bereits fünf Cupra-Showrooms in der Gruppe nach der neuen CI gestalten“, berichtet Unternehmenschef Christian Scherer. Erst vor Kurzem hatte die Gruppe einen Cupra- und Seat-Betrieb in Kaiserslautern eröffnet und damit ein neues Marktgebiet erschlossen.

Zeitgemäß ist der neu gestaltete Skoda-Seat-Cupra-Betrieb mit einer Fotovoltaik-Anlage und einer Wärmepumpe ausgestattet, wodurch ein Teil des Energiebedarfs gedeckt werden kann. Viel Platz ist zudem der Elektromobilität vorbehalten, der Werkstatt-Neubau integriert digitale Tools und Assistenten. Insgesamt sei die Werkstattkapazität verdreifacht worden, so das Unternehmen.

Zur Scherer-Gruppe gehören nach eigenen Angaben derzeit 32 Autohäuser an 20 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und im Saarland. Das 1937 gegründete Familienunternehmen handelt die Marken Audi, VW, VW Nutzfahrzeuge, Porsche, Seat, Cupra, Skoda, Maserati, Ineos und MAN und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeitende, darunter über 430 Auszubildende. Scherer vermarktete im Jahr 2021 gut 35.000 Neu- und Gebrauchtwagen und erwirtschaftete damit einen Umsatz von 1,02 Milliarden Euro.

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