Porsche-Rückruf Schlecht verklebte Scheiben beim 911er

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Front- und Heckscheibe des Sportwagens könnten sich bei einem Unfall lösen. Daher steht deren Kontrolle und gegebenenfalls ein Austausch an.

Weltweit müssen Zehntausende 911er zu den Servicepartnern.(Bild:  Porsche)
Weltweit müssen Zehntausende 911er zu den Servicepartnern.
(Bild: Porsche)

Porsche ruft zahlreiche Exemplare des 911 (Baureihe 992) aus den Modelljahren 2020 bis 2024 zurück. Weltweit sind offenbar rund 29.000 Einheiten betroffen, bei denen die Front- und Heckscheiben im Produktionszeitraum 8. Juli 2019 bis 30. Oktober 2023 möglicherweise nicht korrekt verklebt wurden. Bemerkbar macht sich dies laut einer Veröffentlichung der US-Verkehrssicherheitsbehörde durch Windgeräusche oder Wassereintritt.

Sicherheitsrelevant könnte dieser Mangel bei einem Unfall werden, bei dem die Frontairbags auslösen. Wenn die Scheiben dabei nicht korrekt halten, verringere sich die Schutzwirkung und erhöhe sich das Verletzungsrisiko für die Fahrzeuginsassen, so die Behörde. Die Porsche-Partner überprüfen daher die Front- und Heckscheiben und tauschen diese bei Bedarf aus. Die neuen Scheiben haben der Verlautbarung zufolge vor der Montage eine verbesserte Reinigung durchlaufen, um die Haftung zu optimieren.

Der vom Hersteller für diese Maßnahme vergebene Code „ARA3“ findet sich bislang nicht in der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts. Die Aktion dürfte aber auch hierzulande für eine vierstellige Stückzahl anstehen. Eine Anfrage an den Hersteller zur Situation auf dem Heimatmarkt läuft.

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