Unternehmensnachfolge Schlüssel-Momente für die Zukunft des Betriebs

Von Jakob Schreiner 9 min Lesedauer

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Der Schlüssel steckt im Schloss – aber wer dreht ihn künftig? Vor dieser Frage stehen zigtausende Handwerksbetriebe jedes Jahr, und auch für viele Kfz-Werkstätten ist die Regelung der Nachfolge brisant. Fünf Werkstatt-Übernehmer erzählen ihre Geschichten und zeigen, wie es laufen kann.

Die Nachfolgeregelung treibt viele Kfz-Unternehmer um – fünf sehr unterschiedliche Beispiele aus freien Werkstätten zeigen, wie sie gelingen kann.(Bild: ©  bookybuggy - stock.adobe.com)
Die Nachfolgeregelung treibt viele Kfz-Unternehmer um – fünf sehr unterschiedliche Beispiele aus freien Werkstätten zeigen, wie sie gelingen kann.
(Bild: © bookybuggy - stock.adobe.com)

Bereits 2021 prognostizierte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in einer Studie, dass in den nächsten fünf Jahren mindestens 125.000 Handwerksbetriebe vor einem Generationenwechsel stehen werden. Laut einer dazu veröffentlichten Studie („Betriebsnachfolge im Handwerk“ vom März 2021) sind die drei größten Herausforderungen bei der Betriebsübergabe die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, die Ermittlung des Unternehmenswertes sowie steuerliche Aspekte. Die zentralen Erkenntnisse der ZDH-Studie lassen sich direkt auf das Kfz-Gewerbe übertragen.

Eine aktuelle Befragung unter 200 Kfz-Betrieben, die im Rahmen des Branchenindex (BIX) durchgeführt wurde, zeigt: 38 Prozent der freien Werkstätten planen, in den nächsten zehn Jahren abzugeben – fast jeder Dritte (29 Prozent) sogar schon innerhalb der nächsten fünf Jahre. Bei den Markenpartnern ist der Druck deutlich geringer: Nur 20 Prozent planen eine Abgabe in den kommenden zehn Jahren.