Besser hätte die zweite Sächsische Meister-Classic der Kfz-Innung Sachsen-West/Chemnitz nicht laufen können: Das Startfeld mit den Young- und Oldtimern war ausverkauft und die Strecke durch Chemnitz und das Vogtland bei gutem Wetter mit begeisterten Oldtimerfans gesäumt.
Der Abschluss der Säschischen Meister-Classic 2022 fand auf dem Chemnitzer Marktplatz statt. Zahlreiche Zuschauer empfingen hier die Teilnehmer.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)
Weltbekannte und legendäre Marken wie Horch, DKW, Audi und Wanderer eroberten von Chemnitz aus die ganze Welt. Nach der Wende positionierte sich die Stadt mit der Gründung der Volkswagen Sachsen GmbH erneut als wichtiger Standort in der Automobilindustrie.
Alles gute Gründe für die Kfz-Innung Sachsen-West/Chemnitz, Chemnitz wieder als Start und Ziel ihrer zweiten Sächsischen Meister-Classic zu wählen.
Mit 89 Fahrzeugen ging es am dritten Maiwochenende vom Start am Messeplatz aus weiter ins Erzgebirge und am zweiten Tag ins sächsische Vogtland. Unterwegs waren für die Teilnehmer der Oldtimerrallye wieder Fragen aus dem Roadbook zu beantworten und Sonderprüfungen zu bestehen.
So mussten sie Rätsel um den Namen einer bestimmten Bäckerei, einen grünen Briefkasten und ein Schild lösen, das vor einem Tier warnte. „War das jetzt ein Dachs oder ein Stinktier?“, fragte sich Obermeister Michael Schneider, der mit seiner Tochter Cara Ullmann in einem Mercedes Benz W 126, Baujahr 1988, teilnahm.
Die vermeintlich einfache Kofferprüfung hatte es in sich: Die Teams mussten sich den Inhalt eines Koffers einprägen – den Fragebogen dazu gab es an der nächsten Station. Dabei wurde nicht nur nach den Gegenständen gefragt, sondern auch beispielsweise nach dem Hersteller des Keilriemens und der Wattzahl der Glühlampe.
In Meerane folgte die „Rollprüfung“: Die Teilnehmer mussten mit ihren Old- und Youngtimern eine vorgegebene Strecke in 40 Sekunden herunterrollen – die Zeit galt es möglichst genau einzuhalten. Und die Strecke hatte es in sich: Die mit Kopfstein gepflasterte „Steile Wand“ in Meerane hat ein Gefälle von zwölf Prozent und gehört zu den steilsten Straßen innerorts in Deutschland. Auf einer Länge von 248 Metern wird einen Höhenunterschied von 30 Metern überwunden.
Polierte Schmuckstücke
Das Spektakel wurde begleitet von vielen Fans und Zuschauern, die entlang der Strecke begeistert die blank polierten rollenden Schmuckstücke filmten und fotografierten.
Mit 34 Fahrzeugen waren die Fahrzeuge der Achtzigerjahre bei der diesjährigen Meister-Classic am stärksten vertreten. Darunter der Barkas B 1000, der „Ost-VW-Bus“. Den Barkas gab es wie sein westliches Gegenstück in allen Ausführungen für Transport, Feuerwehr, Rettungsdienst und Militär.
Der „West-VW-Bus“ war mit einem T2a, Baujahr 1969, und einem T2, Baujahr 1978, auf Tour. Auch die beiden Volkswagen aus Ost und West waren auf Tour – der VW-Käfer aus Wolfsburg und der Trabant aus Zwickau liefen zuverlässig durch die sächsische Landschaft.
Ein Leckerbissen für Fans der Motorrennsports war der Melkus RS 2000, der letzte von 18 gebauten Rennwagen mit den charakteristischen Flügeltüren. Die beiden ältesten Fahrzeuge im Feld waren der Packard Roadster, Baujahr 1929, und der Delage DMS, Baujahr 1930. Beide Fahrzeuge waren mit ihren Teams auch schon bei der ersten Sächsischen Meister-Classic am Start.
Alle Erwartungen wurden übertroffen
Das Fazit aller Teilnehmer und auch Veranstalter: Auch die zweite Auflage der sächsischen Rallye war wieder ein Erfolg. Oldtimer- und Youngtimer-Freunde, egal ob als Besucher oder Teilnehmer, kamen bei bestem Sommerwetter auf ihre Kosten.
Innungsgeschäftsführer Uwe Schmidt war dementsprechend mehr als zufrieden: „Die Rallye hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen.“ Dass es auch eine dritte Auflage im nächsten Jahr gibt, versteht sich von selbst.
Obermeister Michael Schneider schwärmte: „Glückliche Teilnehmer und begeisterte Zuschauer lassen die Sächsische Meister-Classic zur Tradition werden.“ Aber nicht nur das. Die Rallye demonstriere „Meisterleistungen des Automobilbaus, die auch nach 50, 60 und 70 Jahren noch problemlos funktionieren“, betonte Schneider.
Pokale für die Sieger
Selbstverständlich gab es am Ende auch Pokale für die glücklichen Sieger: Den ersten Platz belegten Henning und Claudia Mack mit ihrem Mercedes Benz 190 SL, Baujahr 1958, den zweiten Platz Falko und Anke Hahn im Alfa Romeo Giulia GT, Baujahr 1972, und den dritten Platz Dietmar Hoffmann und Stefan Haase mit einem Mercedes Benz 280 CE, Baujahr 1973.
Stand: 08.12.2025
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