Schnelle Hilfe für den Laster

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Der Werkstattausrüster und Diagnosespezialist WOW unterstützt Nfz-Werkstätten mit dem modularen Nutzfahrzeugkonzept „Cargo Informations System“. Kernstück dabei sind beiden Mehrmarkendiagnosetester IQ 310 und IQ 350 Cargo.

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Getreu dem alten Sprichwort „Aller guten Dinge sind drei“ hat das Unternehmen WOW – die Werkstatteinrichtungssparte der Adolf Würth GmbH – dieses Jahr den Bereich Diagnose umfassend erweitert. Zusätzlich zu Pkw und Zweirädern können Kfz-Betriebe die WOW-Diagnosetester nun auch für den Einsatz bei schweren Brummern – sprich Lkw, Bussen und Anhängern – erwerben.

Doch damit nicht genug. Die WOW-Mannen haben nicht einfach nur ihre Diagnoseprodukte Lkw-fähig gemacht. Sie haben mit dem „CIS“ („Cargo Informations System“) getauften System ein modulares Nutzfahrzeug-Konzept auf die Beine gestellt, das weit mehr bietet. Unabhängig von den Diagnosetestern können Werkstätten dank CIS für die Reparatur und Wartung von Nutzfahrzeugen benötigte Daten in Form einzelner Software-Informationsbausteine erwerben.

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Umfassende Diagnosekompetenz

Darüber hinaus ist auch das WOW-eigene AU-Gerät in das System integriert. Kernstück des CIS-Konzepts ist die elektronische Fahrzeugdiagnose. Nutzfahrzeugbetriebe können diese mithilfe des Testers IQ 350 und des brandneuen IQ 310 betreiben. Beide Tester verfügen über eine Fahrzeugschnittstelle – ein kleines, handliches Kästchen –, das den fahrzeugseitigen Diagnoseanschluss drahtlos via Bluetooth mit der Anzeige- und Bedieneinheit, dem IQ 310 bzw. 350, verbindet. Gerade bei den großen und „sperrigen“ Nutzfahrzeugen ist das freie Arbeiten ohne Kabel eine wertvolle Praxishilfe.

Derart ausgestattet können Werkstätten die Fahrzeuge und Anhänger von nahezu allen europäischen Herstellern diagnostizieren, warten und instand setzen. D. h. der Lkw-Monteur kann Fehlerspeicher lesen/löschen, Servicerückstellungen vornehmen, einzelne Komponenten aktivieren, Ist-Werte erfassen und Kalibrierungen, z. B. bei einem Kupplungswechsel, durchführen. Auch der Austausch und das Anpassen von Steuergeräten ist möglich. Was der Mehrmarken-Mechaniker aus Sicherheitsgründen nicht kann, ist z. B., Parametrierungen von Anhängern zu ändern. Für diese „sensible“ Funktion benötigt er weiterhin einen Original-Diagnosetester des Systemherstellers.

Die Bedienung der IQ-Diagnosetester ist leicht und gibt keine Rätsel auf. Sie erfolgt bei beiden Geräten mittels Touchscreen. Speziell Mechaniker, deren Betrieb bereits über einen AU-Tester von WOW verfügt , kommen mit den „Heavy-Metal-Testern“ auf Anhieb gut zurecht. Denn die Diagnosemenüs entsprechen in Aufbau und Bildschirmansicht eins zu eins der des AU-Geräts. Diese ist bekanntermaßen klar und übersichtlich (siehe Bild unten).

Einfache Anwendung

Stellt den Mechaniker der Inhalt einer Bildschirmansicht doch einmal vor ein Rätsel – kein Problem. Eine pfiffige Screenshot-Funktion erlaubt es, die Anzeige einzufrieren und diese dann z. B. an die WOW-Hotline zu verschicken. Ein weiterer Vorteil für Nfz-Betriebe, die bereits über das WOW-AU-Gerät verfügen: Sie können die Diagnose nachrüsten, d. h. die Werkstatt spart sich die Anschaffung des Industrielaptops (IQ 350) bzw. Tablet-PCs (IQ 310) – siehe „Das kostet die WOW-Diagnose.

Doch auch Neueinsteiger werden wahrscheinlich mit den IQ-Testern gut zurechtkommen. Dafür sorgt neben dem übersichtlichen Menüaufbau unter anderem die Verwendung von spezifischen Begriffen nach den Vorgaben des jeweiligen Herstellers. Denn: Was bei Mercedes-Benz „Motorregulierung“ heißt, schimpft sich bei einem anderen Hersteller EDC (elektronische Dieselregelung). Das kennt jeder Mechaniker, der bisher schon mit dieser Marke gearbeitet hat, und der Lagerist bzw. Ersatzteilverkäufer des Herstellers schon zweimal.

Die nötige Aktualität der WOW-Software ermöglichen regelmäßige Updates. Von diesen erhält die Nfz-Werkstatt vier Stück pro Jahr. Abgerundet wird die Brummi-Offensive von WOW mit einer spezifischen Nutzfahrzeug-Diagnoseschulung, die in Kürze verfügbar sein soll. Weitere Informationen siehe „Mehr zum Thema“.

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