Schüler lernen Autoberufe kennen
Im Rahmen des Projekts Kfz-Ausbildung der Innung Mittelfranken lernten zehn Mittelschüler die Autoberufe kennen. Mit Unterstützung zweier pensionierter Meister bereiteten sie einen Gebrauchtwagen auf.
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Die Kfz-Innung Mittelfranken blickt zufrieden auf ihr zweites „Schülerprojekt Kfz-Ausbildung“ zurück. Zehn Nürnberger Mittelschüler der achten und neunten Jahrgangsstufe bereiteten während der Osterferien einen Gebrauchtwagen für den Verkauf auf.
Unterstützt von den beiden pensionierten Kfz-Meistern Rudolf Beierlein und Horst Bach lernten sie dabei den Berufsalltag in einer Kfz-Werkstatt kennen. Das Projekt wurde von der Kfz-Innung in Zusammenarbeit mit dem Fürther Institut Dr. Bauer, dem staatlichen Schulamt und der Agentur für Arbeit angeboten.
„Was wir den Schülern gezeigt haben, würde ihnen in der Ausbildung kein Geselle beibringen. Dazu fehlt in der Praxis die Zeit“, zogen die beiden erfahrenen Meister Beierlein und Bach Bilanz. Unter ihrer Anleitung bereiteten die zehn Schüler einen gebrauchten Peugeot, den das Nürnberger Autohaus Fröhlich zur Verfügung gestellt hatte, für den Wiederverkauf auf.
Die Jugendlichen mussten beispielsweise Scheinwerfer und Bremsen prüfen, den Keilriemen aus- und einbauen sowie einen Ölwechsel mit Ölfilter durchführen. Nach einer Abgasuntersuchung erhielt das Fahrzeug die begehrte HU-Plakette.
Interesse an Kfz-Ausbildung geweckt
„Das war ein guter Start für euch, wir waren mit euch zufrieden“, sagte Rudolf Beierlein bei der Abschlussveranstaltung mit geladenen Gästen. Die Schüler präsentierten dabei ihre Tätigkeiten und erhielten ein Zertifikat für ihre Teilnahme.
Alle Teilnehmer sagten, sie könnten sich vorstellen, nach der Schule eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker zu absolvieren. „Es kann richtig Spaß machen, an einem Auto herumzuschrauben“, fassten die Jugendlichen ihre Erfahrungen zusammen.
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