Schmierstoffe Schweizer Entsorgungsmesser

Von Steffen Dominsky 6 min Lesedauer

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Mit einem Werkzeug zahlreiche Aufgaben erledigen: Was im Kleinen – Beispiel Taschenmesser – wunderbar funktioniert, klappt auch im 26-Tonnen-Maßstab. Schließlich kann „Mobiwer“ gleich fünf gefährliche Abfälle auf einmal entsorgen.

Ein Fahrzeug, fünf Abfallfraktionen: Das „Mobiwer“ von Remondis holt neben Altöl auch Ölfilter/ölhaltige Betriebsmittel sowie Kühlmittel, Bremsflüssigkeit und Starterbatterien allesamt auf einmal ab.(Bild:  Domnisky – VCG)
Ein Fahrzeug, fünf Abfallfraktionen: Das „Mobiwer“ von Remondis holt neben Altöl auch Ölfilter/ölhaltige Betriebsmittel sowie Kühlmittel, Bremsflüssigkeit und Starterbatterien allesamt auf einmal ab.
(Bild: Domnisky – VCG)

135 Jahre ist es her, da entschloss sich die Schweizer Armee zur Beschaffung eines neuen, ganz besonderen Soldatenmessers. Dem Vorläufer genau jenes praktischen Messers, das viele von uns kennen und schätzen: dem Schweizer Taschenmesser. Ursprünglich mit vier unterschiedlichen Werkzeugen ausgestattet, ergänzten später weitere, allen voran die zivilen Ausführungen die eidgenössische Erfindung. So wurde „wie ein Schweizer Taschenmesser“ zum feststehenden Begriff, wenn es um vielseitige Funktionen gepaart mit hohem Nutzwert geht.

Folglich müsste die Überschrift eigentlich „Lünener Entsorgungsmesser“ lauten. Schließlich ist im nordrhein-westfälischen Lünen jener Abfallspezialist beheimatet, der ihn erfunden hat: den „Mobiwer“-Lkw. Mobiwer steht für „mobile Werkstattentsorgung“, womit die Entsorgung typischer „gefährlicher“ Werkstattabfälle gemeint ist. Und dank des Mobiwers kommen, anders als bei anderen Entsorgern üblich, eben nicht mehrere Lkws für die unterschiedlichen Abfälle, sondern lediglich einer.