Schwinn bleibt Präsident der Peugeot-Partner

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Herausforderungen gibt es viele für die Peugeot-Händler. Die Verbandsspitze um Präsident Albert Schwinn, die bei der Jahresversammlung neu gewählt wurde, fordert den Importeur zur konstruktiven Zusammenarbeit auf.

Kann sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen: Die Peugeot-Partner bestätigten Albert Schwinn als Präsident.
Kann sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen: Die Peugeot-Partner bestätigten Albert Schwinn als Präsident.
(Foto: Baeuchle)

Die Mitglieder des Verbands der Peugeot-Partner Deutschlands (VPPD) haben im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung ihren Vorstand turnusmäßig neu gewählt. Präsident Albert Schwinn wurde mit einer Enthaltung im Amt bestätigt und geht nun in die zweite Amtsperiode.

Einstimmig wählten die Mitglieder Ulrich Bebion zum neuen ersten Stellvertretenden Präsidenten und Schriftführer des Verbandes. Gleiches gilt für Detlef Algie, der nun zweiter Stellvertreter und neuer Schatzmeister ist. Neu im Gremium ist Sebastian Beck, er ist dritter Stellvertreter des Präsidenten und Vorsitzender des Arbeitskreises Servicepartner. Das Autohaus Beck hat den Status eines Servicepartners mit Vermittlungsrecht.

Führungsteam des Verbands der Peugeot-Partner Deutschlands: (v.li.) Detlef Algie, Ulrich Bebion, Sebastian Beck, Präsident Albert Schwinn und Geschäftsführer Herbert Kirst.
Führungsteam des Verbands der Peugeot-Partner Deutschlands: (v.li.) Detlef Algie, Ulrich Bebion, Sebastian Beck, Präsident Albert Schwinn und Geschäftsführer Herbert Kirst.
(Bild: VPPD)

Sebastian Beck folgt Wolfgang Kohnen, der die Funktion beim Arbeitskreis Servicepartner mehr als 13 Jahre innehatte. Letzterer stellte sich nach mehr als 30 Jahre im Verband, davon 27 Jahre als Vorstand, aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

Laut Verband waren sich die Anwesenden einig, dass die Marke die gesteckten Ziele in Bezug auf die dringend gebotene Marktanteilssteigerung nur gemeinsam mit dem Handel erreichen kann. Entsprechend forderte der Verband als legitimierter Vertreter des Peugeot Handels- und Servicenetzes eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Importeur.

Versammlung ohne Importeur

Das Führungsteam von Peugeot Deutschland hat die Teilnahme an der Mitgliederversammlung kurzfristig abgesagt. Damit hätten Peugeot-Geschäftsführer Benno Gaessler, der noch keine vier Wochen im Amt ist, und seine Kollegen eine Chance vertan, heißt es aus Händlerkreisen.

Die Stimmung bei den Peugeot-Partnern ist angespannt. Das wundert wenig, schließlich wollte die Marke im laufenden Jahr verlorene Marktanteile zurückgewinnen, was misslang. Nun scheinen die Partner enger zusammenzurücken. „Wir gehen gestärkt aus der Veranstaltung heraus“, resümiert VPPD-Geschäftsführer Herbert Kirst. „Der Zusammenhalt ist stärker denn je.“

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