Seat benennt neuen Vertriebschef

Autor Andreas Grimm

Noch bis zum 1. Mai dauert die Vakanz an der Spitze des Seat-Vertriebs. Dann übernimmt mit Markus Leinemann ein Verkaufschef, der bereits einige Jahre im Seat-Vertrieb gearbeitet hatte.

Markus Leinemann wird zum 1. Mai Vertriebschef von Seat Deutschland.
Markus Leinemann wird zum 1. Mai Vertriebschef von Seat Deutschland.
(Foto: Seat)

Markus Leinemann übernimmt die Führung des Vertriebs von Seat Deutschland zum 1. Mai. Der 47-Jährige verfügt über eine gut 20-jährige Erfahrung im Bereich Automobilvertrieb. Seine Karriere startete er als Verkäufer bei einem Ford-Händler in Hameln. Derzeit arbeitete Leinemann als Head of International Key Account Management bei Volkswagen Financial Services (VWFS).

In dieser Funktion führt er seit März 2013 einen Stab von Key Account Managern und war für die Erschließung von Märkten für das internationale Großkundengeschäft verantwortlich. Zuvor hatte er in der Abteilung selbst knapp zwei Jahre lang als Verkäufer gearbeitet.

Das Vertriebsgeschäft bei Seat ist für Leinemann nicht völlig neu. Er hatte vor seiner Zeit bei VWFS bereits fast vier Jahre lang, von Anfang 2009 bis Mitte 2012, als Leiter Vertrieb Region Nord für den Importeur in Weiterstadt gearbeitet. In dieser Zeit verantwortete er den Ausbau des regionalen Händlernetzes, die Umsetzung der Vertriebsziele und brachte verschiedene Marketingmaßnahmen im Handel voran.

Nun soll Leinemann das angestrebte Volumenwachstum des Importeurs umzusetzen. Seat will in diesem Jahr in Deutschland mehr als 100.000 Autos verkaufen. Mit dem ab Jahresmitte erhältlichen SUV Ateca, weiteren angedachten SUV-Modellen und dem Endausbau des Händlernetzes sieht das Fabrikat perspektivisch auch einen Marktanteil von 3,5 bis 4 Prozent für erreichbar.

Leinemann löst in seiner neuen Funktion Hans-Jürgen Kronenberg ab, der im Februar nach vierjähriger Dienstzeit als Vertriebschef von Seat Deutschland ohne Angabe von Gründen freigestellt worden war. Allein die Vermutung, der stark gestiegene Anteil der Eigenzulassungen sei eine Ursache gewesen, hatte Bauer, der den Vertrieb derzeit kommissarisch führt, auf Nachfrage von »kfz-betrieb« dementiert.

Nach seiner Ausbildung zum Automobilverkäufer arbeitete Leinemann für die Screen GmbH, die spezialisierte Trainings und Coachings für die Automobilbranche anbietet. Danach war er fast neun Jahre lang als Regionalleiter Vertrieb für Saab Deutschland tätig.

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