Cupra/Seat
Griffiths: „Die Marke Seat wird bleiben“
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Die Zukunft der spanischen Traditionsmarke Seat scheint gesichert. Unternehmenschef Wayne Griffiths kündigte für das Fabrikat Modellneuheiten und langfristig auch die Elektrifizierung an. Für Cupra gibt es ebenso eine wichtige Weichenstellung.
Die in vielen Bereichen positive Entwicklung des spanischen Herstellers Seat S.A. im vergangenen Jahr öffnet der Marke Seat neue Zukunftsperspektiven. Auf der Bilanzpressekonferenz des Herstellers gab Vorstandschef Wayne Griffiths der Marke eine Art Bestandsgarantie – und stellte zudem Modellneuheiten in Aussicht. „Dass die Marke Seat bleibt, war für uns und die Mitarbeiter immer klar“, sagte er. Es gebe keinen Grund, eine 73 Jahre alte, aber lebendige Traditionsmarke sterben zu lassen. Allerdings waren zwischendurch nicht alle Mitarbeiter von der Seat-Zukunft überzeugt. Der Betriebsratsvorsitzende erwartete noch vor zwei Jahren den Seat-Tod bis 2029.
Entsprechende Spekulationen waren in den letzten Jahren immer wieder aufgekommen, auch weil es seit Langem kaum Neuerungen im Modellangebot von Seat gab (bzw. mit dem Kleinwagen Mii und dem Van Alhambra sogar Modelle ohne Nachfolger eingestellt wurden). Doch diese Durststrecke scheint vorbei. Griffiths verdeutlichte, dass das Unternehmen in Seat investieren wird. Die Modelle Arona und Ibiza bekommen demnach ein Facelift, der Lebenszyklus des Ateca wird verlängert und den Leon wird es künftig mit dem leistungsstärkeren Plug-in-Hybrid mit 100 Kilometern elektrischer Reichweite geben. Seat werde bis zum Ende des Verbrennungszeitalters verbesserte Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge und kraftstoffsparende Modelle auf den Markt bringen.
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