Seat/Cupra Auf dem Weg zu einem Rekordjahr – und dann?

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Seat verkauft gut 20 Prozent mehr, Cupra legt gleich 50 Prozent zu – das Jahr 2023 läuft gut für die Spanier. Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig der deutsche Markt für den Hersteller ist. Doch die Lage könnte sich bald ändern.

Werbe-Installation in 3D am Berliner Ku’damm: Cupra macht derzeit große Absatzsprünge und zieht die Seat S.A. in die schwarzen Zahlen.(Bild:  Johannes Berger/Seat)
Werbe-Installation in 3D am Berliner Ku’damm: Cupra macht derzeit große Absatzsprünge und zieht die Seat S.A. in die schwarzen Zahlen.
(Bild: Johannes Berger/Seat)

Der spanische Autobauer Seat S.A. sieht sich auf Erfolgskurs. Für die ersten neun Monate des Jahres weist die Volkswagen-Konzern-Tochter nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis aus. Daran hat auch die Marke Seat, deren langfristige Zukunft und Positionierung im Konzerngefüge derzeit nicht zweifelsfrei klar ist, einen wesentlichen Anteil. Von Januar bis Ende September vermeldet der Hersteller ein Auslieferungsplus um 34,2 Prozent. In der Folge schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen.

In den ersten neun Monaten des Jahres kommt das Unternehmen auf 391.800 Einheiten. Das sind ziemlich exakt 100.000 Einheiten mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2022, als 292.000 Auslieferungen in den Büchern standen. Ebenfalls bemerkenswert: Die Auslieferungen übertreffen bereits jetzt das Ergebnis des Gesamtjahres 2022 (385.600), das allerdings von Lieferverzögerungen infolge der Chipkrise und sonstiger Einflüsse geprägt war.