Seat Leon: Vierte Generation stärkt die Kompaktklasse

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Umsetzung des Marken-Designs

Optisch unterscheidet sich die neue Generation des Kompakten deutlich vom Vorgänger. Das Design orientiert sich an Seats großem SUV Tarraco und an der Studie Cupra Formentor, die die Spanier im Frühjahr 2019 auf dem Genfer Auto Salon gezeigt hatten. Das Marken-Design zeigt sich am sechseckigen Kühlergrill, den markanten LED-Scheinwerfern und der Linienführung an der Front.

Hinten fällt vor allem das durchgezogene Hecklicht auf, mit dem Seat voll im Trend liegt – allerdings ist es nur in den teureren Ausstattungsversionen wirklich ein Leuchtenband. In den Basismodellen verbindet ein einfacher Reflektor die beiden Rücklichter. Neu ist auch der Leon-Schriftzug unterhalb des Marken-Logos, der nun mit einer geschwungenen Schreibschrift gestaltet ist.

Sportlich, sportlich

Zu den Seat-Genen gehört die Sportlichkeit. Dementsprechend wird des den Leon auch wieder in der Performance-Ausstattung FR geben (neben den Linien Reference, Style, Xcellence). Dann hat der Leon serienmäßig eine FR spezifische Fahrwerksabstimmung, sportlichere FR-Schürzen, Auspuffblenden, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Sitze in Stoff-Leder-Optik an Bord. Dazu gibt es einen 10,25-Zoll-Bildschirm im Cockpit.

Wem das alles noch nicht genügt, kann mit ein wenig Geduld zur Submarke Cupra wechseln. Denn natürlich schiebt Seat den Leon Cupra nach, der allerdings gemäß dem Eigenständigkeitsstreben der Submarke dann Cupra Leon heißen wird. Er wird mutmaßlich um die 300 PS leisten. Im vergangenen Jahr verkaufte Seat immerhin 14.300 Einheiten des Leon in der Cupra-Ausführung. Das war fast ein Zehntel des Leon-Absatzes.

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