Seat setzt neue CI mit Fingerspitzengefühl um
Für die Seat-Händler wird 2017 erneut kein Jahr zum Durchatmen. Zwei wichtige neue Produkte kommen in den Verkauf, dazu läuft die CI-Umstellung weiter. Dafür winkt eine Durchschnittsrendite von mehr als 2 Prozent.

Redaktion: Seit einem halben Jahr ist der Ateca auf dem Markt. Ist das erste Seat-SUV ein Erfolg für den deutschen Handel?
Bernhard Bauer: Er ist für uns ein toller Erfolg. Natürlich waren wir ob des wachsenden Segments optimistisch. Inzwischen freuen wir uns jeden Tag, dass der Ateca andauernd hohe Bestelleingänge verzeichnet. Die Kehrseite ist: Die Lieferzeiten verlängern sich. Das zeigt auch, was für ein Potenzial in der Marke steckt.
Zu welchen Preisen verkauft der Handel den Ateca?
Wir verkaufen zu über 70 Prozent die Top-Ausstattung Xcellence. Das bedeutet pro Auto einen Umsatz von 35.000 bis 40.000 Euro. Daran kann man ablesen, wie sich das Image geändert hat: Seat gilt zwar als zugängliche, preiswerte Marke, aber in der Grundausstattung verkaufen wir kaum ein Modell. Das zeigt sich auch am Leon, der in diesem Jahr bislang zu 82 Prozent in den höherwertigen Ausstattungen verkauft wurde.
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