Automotive Business Award 2025
Seitz entwickelt IT-Flickenteppich zur Prozessplattform
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Wie behält man bei über 5.000 Fahrzeugen, die jährlich das hauseigene Dienstleistungszentrum durchlaufen, den Überblick über alle Abteilungen und externe Dienstleister hinweg? Der Kemptener VW-Konzernmarken-Händler Seitz hat die Antwort mit der selbst entwickelten Plattform Homebase gefunden und es unter die Gewinnerbetriebe des Automotive Business Awards geschafft.
Vor gut dreieinhalb Jahren startete die Autohausgruppe Seitz, die an 15 Standorten im Allgäu alle VW-Konzernmarken vertreibt, mit dem Bau ihres Dienstleistungszentrums in Kempten – als zentrales Rückgabezentrum für die Leasing- und Finanzierungsrückläufer und dem Ort, an dem alle angelieferten Neu- und Gebrauchtwagen verkaufsfertig gemacht werden. Während das Gebäude Form annahm, rückte eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich bei über 5.000 Fahrzeugen, die jährlich durch das Dienstleistungszentrum geschleust werden, ein schneller und transparenter, abteilungsübergreifender Prozess sicherstellen – vom Zukauf bis zur Auslieferung an die Kunden?
Schnell wurde eines klar: Mit der vorhandenen, stark fragmentierten IT-Systemlandschaft war das nicht möglich. Es musste eine maßgeschneiderte Lösung her. Doch die Kosten für solche Softwareprogramme liegen vielfach im sechsstelligen Eurobereich. So machte sich Christopher Geyer, Prozessmanager Digitalisierung und Innovation bei der Seitz-Gruppe, ans Werk – mit einer klaren Mission: Das neue Programm sollte kein klassisches Controlling-Tool sein, das von der Geschäftsführung vorgegeben wird. Stattdessen sollten die Mitarbeiter schon von Anfang an in die Entwicklung eingebunden werden und alle einen Mehrwert haben.
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