Senger-Gruppe baut Hauptsitz aus
Die in Rheine ansässige Autohandelsgruppe konzentriert ihre Aktivitäten auf dem Areal ihres Hauptsitzes am Lingener Damm. Für 600.000 Euro wird umgebaut.

Auto Senger investiert 600.000 Euro ins Stammsitz-Areal am Lingener Damm in Rheine, um ein effizienteres Mehrmarkengeschäft betreiben zu können. Laut Unternehmenssprecher Peter Guzberg setzt Senger dabei vor allem auf das Synergiepotenzial eines markenübergreifenden Servicebetriebs.
Dafür werde bis November das Skoda- und das VW-Geschäft (inkl. Nutzfahrzeuge) auf dem 16.000 Quadratmeter großen Areal zusammengezogen, auf dem bislang bereits die Marken Mercedes, Audi, VW und Peugeot präsentiert werden.
Für Skoda werde im Haupthaus ein neuer, rund 240 Quadratmeter großer Showroom eingerichtet. Hier kommen die zehn Mitarbeiter des Skoda-Standorts an der Edisonstraße unter, den Senger im November schließen wird. Die Senger-Gruppe hatte den dortigen Betrieb Ende 2008 vom ehemaligen Autohaus Brinkmann übernommen.
Auch das VW-Team von Senger in Rheine muss umziehen – vom Standort in der Bayernstraße ins Haupthaus am Lingener Damm. Ebenso die Peugeot-Mannschaft, die ihre Kisten allerdings nicht weit tragen muss: ein paar Schritte von ihrem bisherigen Domizil entfernt in das ehemalige VW-Nutzfahrzeugcenter neben dem Senger-Hauptgebäude.
Am VW-Standort in der Bayernstraße will die Automobilhandelsgruppe künftig ein eigenes Gebrauchtwagenlabel etablieren, das alle Fabrikate des Hauses abdecken soll.
Die Senger-Gruppe beschäftigt an 21 Standorten derzeit 995 Mitarbeiter. 2011 vermarktete das Unternehmen 4.250 Neu- und 5.850 Gebrauchtwagen. Mit seinen sechs Vertriebs- und zwei Serviceverträgen setzte das Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt rund 352 Millionen Euro um.
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