Daten- und Diagnosezugang Serma: Das Baby läuft bereits

Von Steffen Dominsky 3 min Lesedauer

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Vor genau einem Jahr ging die Plattform für die einheitliche Autorisierung nach dem Sermi-Prinzip an den Start. Während die Werkstätten ihre Hausaufgaben gemacht haben, müssen einige Fahrzeughersteller noch nachsitzen.

Vor einem Jahr kam es auf die Welt: SERMA als deutschlandweites Angebot an Werkstätten für eine einheitliche Autorisierung in Sachen Zugang zu sicherheits- und diebstahlrelevanten Informationen und Services der Fahrzeughersteller.(Bild:  Alexandr Vasilyev - stock.adobe.com)
Vor einem Jahr kam es auf die Welt: SERMA als deutschlandweites Angebot an Werkstätten für eine einheitliche Autorisierung in Sachen Zugang zu sicherheits- und diebstahlrelevanten Informationen und Services der Fahrzeughersteller.
(Bild: Alexandr Vasilyev - stock.adobe.com)

Am 1. April wird es offiziell ein Jahr alt, das „Baby“. Es hört auf den Namen SERMA und die Mutter, die SERMA GmbH, ist mächtig stolz. Zurecht, schließlich war die Geburt von SERMA keine leichte, auch wenn als Geburtshelfer der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fungierte. Denn die Mutter musste ihr Kind in relativ kurzer Zeit auf die Welt bringen. Oder anders gesagt: SERMA auf Basis des sogenannten Sermi-Schemas rasch umsetzen.

Dieses Schema haben mehrere europäische Automobil-(Service-) Verbände erfunden. Es regelt die einheitliche Autorisierung für Werkstätten (und andere) beim Zugang zu diebstahl- und sicherheitsrelevanten Daten und Dienstleistungen der Fahrzeughersteller und deren jeweilige nationale Umsetzung. Dazu gibt es in jedem Land eine (oder mehrere) „Konformitätsbewertungsstellen“. Sie nehmen besagte Autorisierung von Kfz-Betrieben vor und vergeben entsprechende Zertifikate. Hierzulande macht dies SERMA. SERMA ist, nicht schwer zu vermuten, eine Abkürzung und steht für „SEcurity related Repair and Maintenance Authorisation“ – auf Deutsch: sicherheitsrelevante Reparatur- und Wartungs-Autorisierung.