Doch nicht nur an den beiden Firmenstandorten profitieren Bauer-Kunden von den zahlreichen Angeboten und Dienstleistungen. Ein eigenes Servicemobil hilft nicht nur im Pannenfall, es betreut auch etliche der bauerschen Regiebetriebe und Kunden vor Ort – egal ob große DHL oder „kleiner“ Bauhof.
Bereits frühzeitig ermöglichte das Unternehmen – heute in der vierten Generation von Peter Bauer geführt – Öffnungszeiten, die sich mit 22:00 Uhr (Mo. bis Fr.) und 17:00 Uhr (Sa.) keineswegs hinter denen großer Nutzfahrzeugzentren verstecken müssen – im Gegenteil. Gleiches gilt für den Notdienst: Die 24-Stunden-Version bietet Bauer mithilfe seiner rund 55 Mitarbeiter bereits seit Jahrzehnten an.
Service nicht nur für Produkte, sondern auch für Menschen
Und auch für sämtliche anfallenden gesetzlichen Prüfungen (inklusive „aller“ UVVs etc.) an Fahrzeugen und deren Ein- und Aufbauten hält Bauer stets hauseigenes Personal bereit. Da verwundert es kaum, dass Peter Bauer „zu allem Überfluss“ auch noch das nach eigenen Angaben größte Ersatzteillager Südbadens für Nutzfahrzeuge aller Art bereithält.
Der nahezu perfekt umgesetzte Servicegedanke mag auch einen Großhersteller wie Daimler dazu bewogen haben, dem Nfz-Profi im französisch-schweizerischen Dreiländereck als einem von gerade einmal weltweit 18 Betrieben den Titel des „Bus-World-Betriebs“ zu verleihen – Hut ab.
Peter Bauer ist froh, die Busse zu haben. Hatte er es im Nutzfahrzeugbereich in den letzten Jahren mit einem stark schwankenden Markt zu tun, zeigte sich das Busfahrwasser deutlich ruhiger und kontinuierlicher. Hier ist die Entwicklung der Auftragslage angenehm stabil. Rund 50 Prozent aller Serviceaufträge entfallen bei Bauer mittlerweile auf die großen Personentransporter.
Aktiv für die Menschen
Doch Peter Bauer wäre kein guter Chef, hätte er nur die nackte Werkstattauslastung auf dem Bildschirm. Denn Service am Produkt fängt stets beim Menschen an und endet auch dort. Bauer engagiert sich über den reinen Werkstattauftrag hinaus in vielfacher Weise für seine Kunden und deren Fahrer. Seit mehr als 30 Jahren bietet das Unternehmen eigene Schulungen und Technikkurse an. Es ist zudem zertifizierter Ausbildungspartner für die Berufskraftfahrerausbildung mit einem eigenen Inhaus-Schulungsraum und organisiert darüber hinaus z. B. Fahrertrainings am Hockenheimring. Mindestens zwei große Kundenevents pro Jahr sorgen für Informationsaustausch und die Pflege bestehender sowie potenzieller Neukontakte.
Selbstverständlich profitieren auch Bauers Mitarbeiter sowie das gesamte Kfz-Handwerk vom Tatendrang des 40-Jährigen. In allen vier Kernberufen des Kfz-Handwerks bilden die Gundelfinger aus und versuchen damit, möglichst vielen jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung zu ermöglichen. Zahlreiche zur Verfügung stehende Aus- und Weiterbildungseinrichtungen werden genutzt, um das eigene Personal up to date zu halten. Und davon profitieren schließlich alle Beteiligten: die Mitarbeiter, das Unternehmen und die Kunden. Vor allem Letztere: Denn wer soll deren rollendes Hightech warten und reparieren, wenn nicht die Schmiede – pardon, die Kfz-Mechatroniker – von heute und morgen?
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