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Neben dem Erstplatzierten schafften das Renault-Autohaus Hermann in Göttingen (2. Platz) und der Mercedes-Vertreter Schmolck in Emmendingen (3. Platz) den Sprung auf das Pkw-Treppchen. „Ausschlaggebend für den Erfolg im Service ist die große Innovationskraft des Autohauses Hermann“, sagte Renaults Kommunikationschef Reinhard Zirpel. Das vorgelebte Engagement des Inhabers wirke sich auf das gesamte Unternehmen aus. Bei den Nutzfahrzeugen belegte Daimler den zweiten Platz mit dem Autohaus Kurt Liebrecht in Lemgo. Einmal mehr bewies Mercedes damit seine Servicequalitäten, insbesondere bei den Nutzfahrzeugen.
Eigene Aktionen
Folgerichtig belegte daher ein Mercedes-Betrieb auch den dritten Platz in der Kategorie Nfz: Das Autohaus Oppel in Ansbach. Allerdings mussten sich die Ansbacher diesen Platz mit einem Wettbewerber teilen: Auch die Man Truck & Bus GmbH in Wildau bedachte die Jury mit dem dritten Platz. Des Weiteren schafften es in diesem Jahr noch die Marken Opel, Nissan, Toyota, BMW, Seat und Audi in der Kategorie Pkw in die Top Ten. Bei den Nutzfahrzeugen kam neben Mercedes und MAN noch die Marke DAF unter die besten fünf Betriebe.
Michel erklärte anlässlich der Preisverleihung, dass die besten Servicebetriebe häufig selbst Kundendienstaktionen entwickelten, die im eigenen Markt gut ankommen würden – dabei verließen sie sich eben nicht nur auf ihre Hersteller. Die Autohäuser benötigten dafür nicht nur gut geschultes und hoch motiviertes Personal, sondern auch kreative Marketingideen. Der Service Award zeige Jahr für Jahr, wie kreativ die Autohäuser ihr Marketing gestalteten.
Der Blick in die Betriebskennzahlen durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier wurde deutlich: Aus Kundensicht gute Servicebetriebe verzeichnen über Jahre hinweg eine kontinuierlich positive Umsatzentwicklung.
Weitere Auswahlkriterien für die Jury des Service Award waren klare Prozesse im Autohaus, ein hervorragender Kundendienst sowie individuelle Entlohnungssysteme für die Mitarbeiter. „Die präsentierten Betriebe beherrschen ihr Servicegeschäft mit exzellent strukturierten Prozessen und kreativen Ideen“, lautete das Resümee des »kfz-betrieb«-Chefredakteurs.
Konrad Wenz
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